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Mountainbike

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Mountainbikes - ihre unzähligen Einsatzmöglichkeiten und die passenden Ausstattungen

Die Auswahl an unterschiedlichen Mountainbikes ist groß; zu groß, wenn man die entscheidenden Unterschiede nicht kennt. Denn die verschiedenen Ausführungen und Ausstattungen sind auch für verschiedene Einsatzbereiche geeignet.

Die Einsatzbereiche

Generell lassen sich die MTB Räder dank ihrer Gemeinsamkeiten in einige Grundtypen einteilen. Diese reichen vom Trail bis zum Downhill und Enduro. Die entscheidenden Unterschiede der Räder sind die Federungssysteme, daher entstehen die zwei Hauptstränge: Fully und Hardtail.

All Mountain

Die wohl gängigsten Modelle sind All Mountain-Bikes. Diese sind vollgefedert und werden daher auch Full Suspension genannt. Durch die Federung im Vorderrad, wie im Hinterrad wird der Fahrprozess besser stabilisiert, als bei einem Hardtail. Die Einsatzgebiete sind weitläufig. Daher bietet sich das Fahrrad für Touren im Flachland, aber auch beispielsweise in den Alpen an. Durch die komplette Federung sind diese MTB Räder oft schwerer, darauf wird jedoch nicht das größte Augenmerk gelegt. Gezielt wird vor allem auf Zuverlässigkeit, Komfort und Variabilität des Fahrwerks. Das heißt, dass die Federwege meist zwischen 120 und 160 Millimetern liegen. Bei Bergauffahrten kann man den Federweg der Gabel daher einfach reduzieren. Manche Hersteller bieten diese Individualität sogar bei der Verstellung der Hinterbaufederung an. Gerade in technischen Trails bieten die vollgefederten Fahrräder mehr Möglichkeiten und insgesamt höhere Geschwindigkeiten, gegenüber den Hardtails.

Im Bereich der Fullys sind die 29er-Serien mittlerweile eine lohnende Alternative zu den 26-Zoll-Laufrädern. Durch die Großspurigkeit rollen die Räder leichter über kleinere Hindernisse. Die bessere Dämpfung bei Stößen bringt vor allem viel Komfort und Sicherheit. Zudem ermüdet der Fahrer langsamer und die Traktionsstärke der Twentyniners macht sich gerade bei kurvenreichen Strecken bemerkbar. Obwohl die größeren Laufräder etwas mehr ins Gewicht fallen, überzeugen sie, denn, wie bereits erwähnt, steht bei den Full Suspension Rädern die Kilogrammanzahl nicht im Focus. Hervorragend ausgestattete Fully 29er sind beispielsweise in der AMS-Linie von Cube zu finden.

Trail

Für den Trailbereich werden grundsätzlich Hardtails gefahren. Hierbei ist keine Vollfederung nötig. Bei den Modellen sind nur die Vorderräder gefedert. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die Bikes oft leichter sind. Zudem liegen die Herstellungspreise meist unter denen der Fullys. Die Hardtails sind besonders für Einsteiger interessant, da sie durch geringeren Wartungsaufwand weniger Wartungskosten verursachen. Entscheidend ist jedoch, dass diese MTB Räder durch mehr Steifigkeit punkten können. Dies bedeutet vor allem eine bessere Kraftübertragung. Auch die neuen 29er werden als Hardtail hergestellt, wie zum Beispiel das Cube Reaction GTC Pro 29. Hierbei ist der Federweg des Vorderrades individuell einstellbar, was auch das Bergauffahren angenehmer gestaltet.

Cross-Country

In diesem Einsatzbereich finden wir (Race-)Fullys, wie auch Hardtails. In dieser Kategorie dreht es sich eher um ein Rennen auf unbefestigten Wegen statt in schwerem Gelände, wie im Downhill. Auch in diesem Bereich werden gerne 29er verwendet. Die agile Geometrie eines Mountainbikes wird beibehalten, während jedoch die Vorteile der großen Laufräder Anwendung finden können. Also der niedrige Rollwiderstand und die bessere Dämpfung. Da auf eine hohe Geschwindigkeit gezielt wird, werden oft Hardtails genutzt. Allerdings müssen auch leichtere Hindernisse bewältigt werden, daher finden wir oft Fullys im Cross-Country-Bereich.

Downhill

Downhill-Mountainbikes sind für schnelle Abfahrten in schwerem Gelände konzipiert. Die Bikes sind immer vollgefedert und verfügen über Federwege zwischen 180 und 250 mm. Im Downhill-Bereich kommt es weniger auf das Gewicht des Rades an, da es zumeist nur um die Abfahrten geht. Viel wichtiger ist Stabilität und somit die höchstmögliche, zu erreichende Sicherheit der Fahrräder. In den vergangenen Jahren ist es jedoch gelungen, die Bikes ohne Einbußen leichter zu gestalten. Dies fördert das Handling sorgt für bessere Beschleunigungsmöglichkeiten.

Zu weiteren Einsatzgebieten der verschiedenen MTB Räder zählen Enduro, Four Cross oder auch Bike Cross genannt und Freeride, sowie Dirtjump.

Das Mountainbike

Mountainbikes sind daher generell eher für Wege und Pfade abseits befestigter Straßen hergestellt und zu nutzen. Gleich dem Rennrad gilt es weniger als Verkehrmittel, sondern als Sportgerät. Zu beachten ist, ob das MTB Rad trotzdem die, von der Straßenverkehrsordnung, geforderte Ausstattung enthält; also Beleuchtung, eine Klingel und Rückstrahler.

Aspekte, die es zu beim Kauf zu beachten gibt

Weiß man, für welches Einsatzgebiet das Mountainbike dienen soll, gibt es einige Merkmale, die individuelle Entscheidungen benötigen. Dies ist unter anderem die Wichtigkeit des Radgewichtes und damit einhergehend das verwendete Material, wie die Ausstattung. In Abhängigkeit zu dem Einsatzgebiet und dem Gewicht des Fahrers sind zudem die Bremsen zu wählen. Neben Design und weiteren Ausstattungsmöglichkeiten, wie dem Sattel, der Gabel, Lenker und die Schaltung, sind auch die Reifen mit Bedacht zu wählen. Letzten Endes entscheidet die Größe des Radlers über die Rahmenhöhe; und der Geschmack über die Laufradgröße.