Die MTB-Racer/innen beim Snow Bike Festival Gstaad 2018 überstanden drei spannende und fordernde Etappen. Damit ist dieses Rennen einmalig und eine Erfahrung, die man mal gemacht haben sollte. In wunderschöner Winter-Landschaft auf Fatbikes oder normalen MTBs ein Bike-Rennen fahren – das klingt nach Spaß!

Snow Bike Festival Gstaad 2018

Winter Wonderland beim Snow Bike Festival Gstaad 2018

Mountainbike-Rennen auf Schnee sind eine Seltenheit – und dann auch noch als Etappenrennen! Wer jetzt denkt auf Mountainbikes bei klirrender Kälte auf rutschigem Untergrund gegen andere Radsportler zu fahren, sei masochistisch, hat das ganze vielleicht einfach noch nicht ausprobiert. Auf dicken Reifen und wenig Luftdruck ist das Feeling auf Schnee unglaublich spaßig.

Snow Bike Festival Gstaad 2018 mit Planänderungen

Die ursprünglich geplante Strecke beim Snow Bike Festival Gstaad 2018 wurde nicht wie gedacht durchgeführt, sondern aufgrund des starken Regens abgeändert. Am ersten Abend wurden mit den lokalen Behörden und Vertretern der Bergbahnen die Köpfe zusammengesteckt, um den Fahrern eine für die aktuellen Wetterbedingungen optimale Route zu bieten. Die Strecke enthielt grosse Teile der Vortages-Etappe. So begann die Fahrt zuerst mit dem Anstieg in Richtung Turbach, der Wendepunkt lag diesmal aber weiter vorne auf einer Höhe von 1319 m ü. M. Weiter ging es via Station Wasserngrat ein kurzes Stück Richtung Lauenen, um dann auch bereits den Louibach zu überqueren. Der Weg setzte sich über mehrheitlich asphaltierte Strassen nach Gstaad fort und zwang auf der Wispile Abfahrt nochmal einige Fahrer abzusteigen. Über eine Distanz von 2 km fuhren die Teilnehmer der Hauptstrasse entlang Richtung Gsteig und auf der anderen Seite der Saane schliesslich zurück ins Ziel beim Land Rover Finish Village.

Bereits während des Eliminator Nachtrennens beim Snow Bike Festival Gstaad 2018 setzte der Regen ein und weichte die Schneeschichten auf. Die starken Regenfälle in der Nacht sorgten dann für ähnliche Verhältnisse wie bei der 1. Etappe. Dank der angepassten Strecke war dennoch der Grossteil befahrbar und am Ende waren ausschliesslich fröhliche Gesichter im Finish Village zu sehen. Es waren harte vier Tage, sowohl für Fahrer, Helfer, Behörden und Organisatoren, aber es war gut, so wie es war. Die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten und die gute Laune, welche die Fahrer mitgebracht haben, liessen den Event einen vollen Erfolg werden. Nicola Rohrbach kam mit über eineinhalb Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten David List ins Ziel gefahren. Ramon Lauener ergatterte sich den 3. Platz. Katrin Leumann musste sich heute knapp geschlagen geben. Mit rund einer Minute Vorsprung kam Nadine Rieder als erste Frau ins Ziel. Den dritten Platz erkämpfte sich Cornelia Hug.