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Specialized Levo

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ERSTER TEST: SPECIALIZED TURBO LEVO 2019 – THE NEXT LEVEL

Specialized hatte mit der jetztigen Levo Modellreihe 2018, schon eines der besten E-Bike MTB´s auf dem Markt. Nun bringt man trotzdem eine völlige Neukonstruktion des Levo´s heraus. Leichterer Rahmen, größerer Akku und neue Software, lassen einiges vermuten. Wir hatten die Möglichkeit, das E-MTB Specialized Levo ausführlich zu testen.

Das bisherige Specialized Levo gehörte schon zu den besten E-Bike im Jahr 2018. Das genügte aber den Specializedentwicklern nicht und so legten sie nun eine völlige Neukonsturktion auf. Auf der Basis des neuen Stumpjumper, dass im Frühjahr neu vorgestellt wurde, entstand ein neues Rahmendesign mit dem asymetrischen Side Arm im Hauptrahmen, der die Steifigkeit nochmal deutlich erhöhen sollte. Bei der Carbonversion ist der Motor in den Hauptrahmen integriert, wie auch bei der Aluversion ist ein neues Gehäuse für den Motor entwickelt worden. So reden wir hier um ein Gewichtsersparnis von 400 Gramm, der neue Brose Motor ist auch 400Gramm leichter. So kommt es zu einer satten Gewichtsersparnis von Insgesamt 800 Gramm. Der Lenkkopfwinkel fällt mit 65,5 Grad etwas flacher aus und die Kettenstrebenlänge ist nun 454mm. Die Kinematic verspricht mehr Progression. So bekommt man mehr Rückmeldung im mittleren Federwegsbereich.

Das Einsteigermodell kommt wie bisher mit dem 500 Watt/h Akku, bei dem S-Works Modell wurde die Akkuleistung um 200 Watt/h auf nun 700Watt/h gesteigert. So sollen im Eco Modus so ca. 2400 Höhenmeter möglich sein. Erreicht wird das auch durch das niedrige Gesamtgewicht. Die S-Works Version liegt bei einem Gewicht von 19,7kg. Das ist mal eine Ansage.

Die Software wurde im eigenen Entwicklungszentrum für E-Mobility von Specialized, in der Nähe von Zürich entwickelt und hat einige Neuerungen aufzuweisen. Die neue Kommandozentrale „Turbo Connect Unit“ sitzt im Oberrohr. Hier läßt sich das Bike ein und ausschalten, man kann den Ladezustand der Akkus und die momentan gefahrene Fahrstufe ablesen. Die Leistung und die Effizienz des Motors, kann über die Mission Control 2.0 App individuell eingestellt werden. Eine zusätzliche Neuerung ist, dass man die Gänge nur noch einzeln schalten kann, es ist nicht mehr möglich mehrere Gänge auf einmal zu Schalten. Das schont die Kette und das Ritzelpaket. Das Ladekabel des Akkus kann entweder über eine Buchse am Rahmen angesteckt werden, oder man stellt das Bike auf den Kopf und zieht dann den Akku auf Höhe des Tretlagers aus dem Gehäuse. Der Ladevorgang wird von Specialized bei dem 500Watt/h Akku mit 4 Stunden angegeben, bei dem 700 Watt/h sprechen wir von einer völligen Beladung innerhalb von 6 Stunden. Insgesamt sind 400 Ladevorgänge möglich. Von einem Ladevorgang spricht man, wenn der Akku völlig leer ist und komplett auf 100% aufgeladen wird.

Nun schauen wir mal ob sich die ganzen Änderungen in der Praxis bemerkbar machen. Man setzt sich auf das Bike und fühlt sich wohl. Sitzposition ist nicht zu gestreckt, aber etwas länger als beim alten Levo. Das hat uns schon mal sehr gut gefallen. Der neue Motor mit der neuen Software ist kraftvoll und setzt ohne großes Rucken ein. Gerade im Boostbetrieb sind da deutlich Unterschiede zum Vorgängermodell spürbar. Mit der App kann man das Ganze sehr gut steuern. Entweder pure Kraft oder Verbrauchsoptimiert, aber das Ganze ohne ruckeln und Aussetzer. Das war nicht immer so, bei älteren Modellen war schon mal das An- und Abschalten des Motors recht deutlich zu merken. Das ist Vergangenheit, der Motor arbeitet leise und kraftvoll. Unsere Testrunde umfasste sechs verschiedene Trails, über Insgesamt 37,5km. Wir waren meistens im Trail oder Boost Modus unterwegs und legten ca.1300 Höhenmeter zurück, Fahrzeit war ca. 2h30. Ein Blick auf die Akkuanzeige läßt uns etwas erstaunen, noch 60% der Akkuleistung sind vorhanden. Das zeigt sehr deutlich, dass sich auch in Sachen Effizienz einiges getan hat. Der Motor ist kraftvoller und trotzdem sparsamer. Bergab ist das Levo ein Traum, durch sein niedriges Gewicht und der überarbeiteten Goemetrie, fährt es sich wie ein Endurobike. Die harten steinigen Trails auf der Istrienhalbinsel Kroatiens, konnten dem Levo nichts anhaben. Die Federung arbeitet sportlich straff, ist aber dabei nicht unkomfortabel. Die 150mm Federweg bügeln einiges Weg und so ist sportliches Fahren ein großes Vergnügen. Die 29Zoll Laufräder mit den 2.6 Zoll Specialized Butcher Reifen tragen Ihr übriges zu einem sicheren Fahrgefühl bei. Dank der relativ kurzen Kettenstreben, ist das Levo auf engeren Trails mit vielen Kurven gut zu beherrschen und macht in den schnellen Passagen richtig Laune. Hier merkt man sehr deutlich das niedrige Gewicht/. Es macht das Bike wesentlich handlicher als seinen Vorgänger oder so manches Bike der Konkurrenz. Der erste Fahreindruck hat uns voll und ganz überzeugt. Das nächste Level ist auf jeden Fall mit dem neuen Specialized Levo erreicht. In Kürze wird das gute Stück in den Läden, reissenden Absatz finden. Mit dem Levo kann man nicht viel verkehrt machen wir können es auf jeden Fall empfehlen.

 
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