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Ergonomie

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Dein Bike – so einzigartig wie Du selbst

Du merkst es am Kribbeln in den Handgelenken oder eingeschlafenen Fingern, an verspannten Schultern oder Rückenschmerzen: Trotz zahlreicher Verstellmöglichkeiten harmoniert Dein Drahtesel nicht optimal mit Deinem Körper. Dies kommt häufiger vor, als Du denkst. Oft sind sich Fahrer des Problems gar nicht bewusst. So lange, bis sie ihn durch Zufall finden: den Lenker mit leicht verändertem Winkel, oder den unerwartet kurzen und breiten Sattel. Plötzlich fühlt sich das Fahren leichter an, die Leistung verbessert sich und Müdigkeitserscheinungen treten sehr viel später oder gar nicht mehr auf.

Schmerzen und Taubheitsgefühle müssen nicht sein

Das ist nicht verwunderlich, denn kein Körper ist genau so gebaut, wie der andere. Die Länge von Armen und Beinen, von Muskeln und Sehnen, das Verhältnis von Oberkörper zu Unterkörper, bestimmte Körperhaltungen und individuelle Bewegungsabläufe – all das bestimmt Deinen eigenen und einmaligen Fahrstil. Natürlich kann sich Dein Körper bis zu einem gewissen Punkt Deinem Bike anpassen. Aber sollte das überhaupt tun?

Zusammenarbeit von Medizinern, Ingenieuren und Sportlern

Hersteller wie Ergon oder SQlab haben sich darauf spezialisiert, Fahrradteile zu designen, die den Bedürfnissen jedes einzelnen Fahrers entsprechen. Dank einer großen Vielfalt unterschiedlicher Modelle von Sätteln, Lenkern, Griffen und Vorbauten kannst auch Du Dein maßgeschneidertes Rad zusammenstellen. Aus Erfahrung können wir sagen: Du wirst danach nie wieder mit der Standardausstattung fahren wollen!

Lenker, Vorbau und Steuersatz – wie das Cockpit den gesamten Körper beeinflusst

Bei den meisten Mountainbikes findest Du immer wieder die gleiche Lenkergrundform: Breit und gerade. Das mag cool aussehen und bei verschiedenen besonders sportlichen Disziplinen auch die Kontrolle erhöhen. Bei vielen Fahrerinnen und Fahrern führt es aber auch dazu, dass die Handgelenke leicht überstreckt werden. Die Folge sind eine schlechtere Durchblutung, abgeklemmte Nerven und das Gefühl eingeschlafener Hände. Schon eine Biegung des Lenkers um wenige Grad nach hinten („Backsweep“) kann hier Abhilfe schaffen. Je nach Fahrstil kann auch eine Biegung nach oben oder unten sinnvoll sein. Ziel ist in jedem Fall, dass Hände, Arme, Schultern und Rücken durch die richtige Lenkerform eine natürliche Haltung einnehmen und gleichzeitig eine optimale Leistung erbringen.

Das richtige Maß finden

Auch die für Dich ideale Höhe der Lenkeinheit lässt sich möglicherweise beim Standardlenker nicht einstellen. Natürlich hängt sie zunächst einmal davon ab, ob Du in eher aufrechter Haltung durch die City fährst, oder vornübergebeugt auf einem Sportrad im Gelände unterwegs bist. In beiden Fällen aber gilt: Eine leichte Erhöhung („Rise“) wirkt sich auf die Haltung der Wirbelsäule und die Tätigkeit von Bauch- und Rückenmuskulatur oft positiv aus.

Die verschiedenen Einstellvarianten

Das Zusammenspiel von passendem Lenker (z. B. von Spank oder RFR) und individuell verstellbarem Vorbau oder Steuersatz (z. B. Cube oder Azonic) ermöglicht eine Feinjustierung entsprechend Deinen Körpermaßen und Vorlieben. Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu bekommen, ist angesichts der Vielfalt verschiedener Angebote nicht ganz einfach. Solltest Du Unterstützung benötigen, beraten wir Dich gern!

Lenkergriffe – Sicherheit und Kontrolle

Sie verdienen besondere Aufmerksamkeit: Die Griffe sind die zentrale Verbindung zu Deinem Rad. Abbremsen, Schalten, Lenken, Beschleunigen – instinktiv reagieren Deine Finger blitzschnell auf die wechselnden Anforderungen der Strecke. Deine Hände am Lenker benötigen dafür den nötigen Halt und jederzeit die volle Kontrolle.

Kleine Hände – große Hände

Gerade beim sportlichen Fahren ruht auf den Händen ein ordentlicher Teil vom Gewicht Deines Oberkörpers. Den daraus resultierenden Druck kannst Du über ergonomisch geformte Griffe am besten an Dein Rad abgeben. Dabei hilft eine breite Auflagefläche und eine Rundung, die der Form Deiner Hände entspricht. Hersteller wie ERGON oder SQlab bieten ihre Griffe daher gleich in verschiedenen Größen an.

Anforderungen an das Material

Daneben spielt auch der verwendete Werkstoff eine große Rolle für Bequemlichkeit und Grip. Er soll weich genug sein, um Erschütterungen vom Boden zu absorbieren. An der Oberfläche darfst Du mit Handschuhen oder schwitzenden Händen nicht abrutschen. Und nicht zuletzt sorgt ein angenehmes Gefühl an der Innenseite Deiner Hände für Komfort. Für ergonomische Griffe werden verschiedene Gummi- und Kunststoffmischungen und manchmal auch Kork verwendet. Die für Dich geeignete Zusammensetzung hängt, ebenso wie die Form, von Untergrund und Fahrweise ab.

Für City- und Trekkingräder werden spezielle Griffsets angeboten, die sich auch mit einer Drehschaltung am Lenker kombinieren lassen. Auch Bar Ends (umgangssprachlich gern „Lenkerhörnchen“ genannt) sind erhältlich.

Sättel und Sattelstützen – Basis für Kraft und Ausdauer

Gesäßschmerzen beim Fahrradfahren können verschiedene Ursachen haben. Häufig ist ein unpassender Sattel die Ursache. Taubheitsgefühle, wunde Stellen und sogar Schmerzen im Rücken können durch das für Dich passende Modell minimiert werden. Wir setzen hierbei unter anderem auf die langjährige Forschungsarbeit der Ergonomie-Spezialisten bei SQlab. Das deutsche Unternehmen ist dank umfangreicher Untersuchungen und Messungen in Zusammenarbeit mit Medizinern und Testfahrern mit seinen Produkten weltweit erfolgreich.

Die Form muss passen

Wichtig für ein gutes Sitzgefühl auf dem Bike ist zum einen die optimale Verteilung des Gewichts auf der Auflagefläche. Besonders empfindlich sind Damm und Genitalbereich, hier soll wenig daher wenig Druck herrschen. Ergonomische Sättel kommen diesen Anforderungen durch eine spezielle Formgebung nach: Eine verkürzte Sattelnase oder eine Furche in der Mitte des Sattels haben sich in der Praxis als entlastend erwiesen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Du die richtige Breite auswählst. Die ist zum einen abhängig vom Abstand der Sitzbeinhöcker. Aber auch Lage und Ausprägung der Muskulatur spielen eine Rolle. Gleichzeitig dürfen die Seiten des Sattels Deine Beinbewegung nicht einschränken. Eine Vielzahl von Anforderungen, denen ein Standardmodell nur in den seltensten Fällen gerecht werden kann.

Nicht zu hart und nicht zu weich

Selbstverständlich hängt eine gleichmäßige Druckverteilung auch von der Wahl des geeigneten Stütz- und Polstermaterials ab. Manche Hersteller arbeiten mit speziellen Gelpads im Bereich der Sitzbeinhöcker. An anderen Stellen wiederum kann ein hochmoderner Sitzschaum die optimale Lösung für den häufigen Wechsel zwischen Steh- und Sitzposition sein. Die Vielfalt der Möglichkeiten ermöglicht es uns, für jeden Körperbau und jeden Fahrstil ein geeignetes Modell zu empfehlen.

Unscheinbare Profis: Sattelstützen

Moderne Sattelstützen leisten mehr, als nur den Sitz am Rahmen zu halten. Zum einen können gefederte Modelle die Vibrationen auf holperigem Untergrund dämpfen und damit den Druck auf den gesamten Körper reduzieren. Darüber hinaus erleichtern ferngesteuerte verstellbare Sattelstützen zu jedem Zeitpunkt das optimale Anpassen an die Bedürfnisse des Körpers und die Streckenführung. Wegweisend ist hier beispielsweise der kalifornische Hersteller Fox Racing. Er bietet sowohl mechanisch als auch hydraulisch verstellbare Sattelstützen an, die über eine Remote-Einheit am Lenker angesteuert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mountainbiker können während der Fahrt ohne abzusteigen mit einem Handgriff die Sattelhöhe anpassen, beispielsweise am Anfang oder Ende einer steilen Downhill-Passage. Dabei lassen sich die Züge der Fernsteuerung sauber im Inneren des Rahmens verlegen, wenn der entsprechend vorbereitet ist. Neben den mehrstufigen sind auch besonders komfortable, stufenlos verstellbare Sattelstützen erhältlich.