Mein Service
Gratis Starterset
Trinkflasche und Halterung
Kostenlose Montage
von Zubehör und Teilen
Montiert und eingestellt
Mit wenigen Handgriffen fahrbereit!
Bestellstatus
Verfolge Deine Bestellung!
Hast Du noch Fragen?
02961 9148869
Montag-Freitag 10-18 Uhr / Samstag 10-14 Uhr.
Oder schreibe uns eine E-Mail.

Reklamation- & Rücksende-Service
Bei Problemen, Reklamationen oder Widerrufen schreibe uns eine E-Mail.
Unser Support-Team meldet sich umgehend bei Dir!
Verlängertes Rückgabe-Recht über Weihnachten! Jetzt bestellen!

E-Bike Akku
Der Akku ist der Speicher der Energie, die der Motor Deines E-Fahrrads braucht um es anzutreiben. Je mehr Energie der Akku speichern kann, desto besser. Doch es gibt viele Einflüsse, die auf die Kapazität eines Akkus einwirken und weitere Aspekte die einen Akku auszeichnen können. Hier geben wir Dir einen Überblick zum Thema Akku.
Die modernsten Akkus auf dem Markt sind derzeit Lithium-Ionen-Akkus. Sie haben einen großen Vorteil gegenüber älteren Modellen: ihr Memory-Effekt ist sehr gering. Das bedeutet, dass Du den Akku Deines Bikes auch dann laden kannst, wenn er noch nicht leer gefahren ist. Das Speicherverhalten verschlechtert sich dadurch kaum. Die Akkus können außerdem am normalen Stromnetz geladen werden. Praktisch oder!?
Je mehr Kapazität (ausgedrückt in Wattstunden (Wh)) der E-Bike Akku vorweisen kann, desto höher sollte die Reichweite sein. Bezüglich der Reichweite muss natürlich immer das Komplettsystem betrachtet werden! Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass Akkus mit höherer Kapazität auch teurer sind. Trotz des höheren finanziellen Aufwands empfehlen wir aber auf jeden Fall den Griff zum Akku mit höherer Kapazität. Mit einem guten Akku kann man, abhängig von Einflussfaktoren wie z.B. dem Fahrverhalten, zwischen 135 und 205 km zurücklegen. Unter diesen Voraussetzungen kann Deine nächste Tour kommen, oder!? Welche Einflussfaktoren außerdem auf die Reichweite Deines Akkus einwirken, erläutern wir etwas später.
Auch das Gewicht spielt beim Akku eine Rolle, da Du dieses stets mit bewegen musst. Folglich ist die Kombination aus einem leichten Akku mit ausreichender Kapazität vorteilhaft.

DIE LAGERUNG VON AKKUS - EINFLUSS DER TEMPERATUR, EINLAGERUNG

Die Umgebungstemperatur der Akkus nehmen Einfluss auf die Power, die der Akku bereitstellen kann. Ideal sind Lagertemperaturen zwischen 10 °C und 20 °C. Zuerst zu wärmeren Temperaturen: die Leistung des Akkus lässt nicht nach. Jedoch solltest Du aus Sicherheitsgründen stets daran denken, den Akku nicht allzu hohen Temperaturen, wie in einem aufgeheizten Auto oder bei einer Rast direkter Sonneneinstrahlung, auszusetzen. Da brutzelt uns ja auch das Oberstübchen und das muss ja nicht sein. Selbstverständlich kannst Du Dein E-Bike im Winter fahren. Du solltest den Akku bloß etwas sensibler behandeln: Niedrige Temperaturen führen zu einem Leistungsabfall der Akkus. Nimm den Akku deshalb nach der Tour vom Fahrrad und setz ihn erst unmittelbar vor einer Fahrt ein. Das schont die Leistungsfähigkeit enorm. Zusätzlichen Schutz vor Kälte während einer Tour bieten Schutzhüllen der Hersteller.
Akkus können auch über längere Zeit ohne Benutzung gelagert werden. Dazu sind sie am besten zwischen 40% und 60% geladen und Temperaturen zwischen 10 °C und 20 °C ausgesetzt.

WIE LADE ICH MEIN E-BIKE?

Den Akku Deines E-Bikes kannst Du herausnehmen, sodass Du ihn an jeder beliebigen Steckdose aufladen kannst. Achte darauf, dass der Akku (wenn Du ihn z.B. von draußen in einen beheizten Raum holst) Zeit hat, sich der Raumtemperatur anzupassen. Erst danach kannst Du den Akku im Ladegerät laden. Die Ladedauer variiert zwischen zwei bis fünf Stunden. Ein kleiner Tipp: Ein Ersatzakku ist auf langen Strecken nie eine schlechte Idee! Ein Ladezyklus entspricht einer kompletten Entladung und anschließender Aufladung des Akkus. Ein Ladezyklus kann sowohl eine einmalige Vollladung umfassen als auch mehrere Teilladungen, die zeitlich nacheinander erfolgen. Ein guter Akku bietet 600 bis 800 Ladezyklen, vereinzelt ist auch mehr möglich. Die Standard-Angabe bei Akkus ist folgendermaßen zu verstehen: Gibt ein Hersteller 800 Ladezyklen an, so bedeutet dies, dass der Akku nach 800 Zyklen noch 80 Prozent seiner Ladekapazität hat. Also auch weit über die 800 hinaus funktioniert der Akku weiter.

DIE POSITION DES AKKUS

Die Position des Akkus nimmt Einfluss auf das Fahrverhalten Deines E-Bikes. Sitzt der Akku hinter dem Sitzrohr, kann ein längerer Radstand die Folge sein, wodurch das Rad weniger wendig ist. Wird der Akku in der Mitte des Rads gelagert, liegt hier auch der Schwerpunkt des Zweirads. Dies verleiht Stabilität im Fahrverhalten und kommt dem Fahrgefühl mit einem normalen Fahrrad am nähesten. Wenn der Akku im Gepäckträger positioniert ist, kann in Kombination mit einem Heckmotor das Lenkverhalten negativ beeinflusst werden.

WIE LÄSST SICH DIE REICHWEITE DES AKKUS BEEINFLUSSEN?

Eins lässt sich relativ einfach und am Ende doch stark vereinfacht feststellen: Je höher die Zahl der Wattstunden (Wh), also die gespeicherte Energiemenge, eines Akkus, desto weiter kommt man mit dem E-Bike. Allerdings heißt das nicht, dass jeder mit diesem E-Bike auf die gleiche Reichweite kommt. Diese ist, wie vorweg bereits erwähnt, von zahlreichen Einflussvariablen abhängig. Temperatur, Geländebeschaffenheit, Gegen- oder Rückenwind, Untergrundbeschaffenheit, Gewicht des Fahrers, Zuladung, Fahrstil, gewählter Gang und viele, viele andere Aspekte beeinflussen, wie weit Du mit Deinem E-Bike tatsächlich kommst.
Vergiss dabei nie, dass ein motorisiertes Fahrrad auch ohne laufenden Motor ein bewährtes Fortbewegungsmittel darstellt. Also, fix in die Pedale getreten und schon hast Du die nächste Gelegenheit zum Laden Deiner Akkus erreicht.
Um einer "Strandung" vorzubeugen haben wir sechs Aspekte herausgearbeitet, die die Akku-Power beeinflussen und auf welche Du Einfluss nehmen kannst.

Schalt doch mal 'nen Gang runter - oder rauf. Je nachdem!

Du kannst die Reichweite Deines E-Bikes steigern, indem Du den Gang passend zur Steigung der Strecke und zur Trittfrequenz wählst. Generell fahren sich E-Bikes bei höheren Drehzahlen, also mehr Kurbelumdrehungen pro Minute, sparsamer. Als Richtzahl gelten 60 bis 80 Kurbelumdrehungen pro Minute. Bist Du in schweren Gängen und mit einer geringeren Trittgeschwindigkeit unterwegs, arbeitet der Motor mehr als Du - und das kostet Power und reduziert Deine Reichweite. Um auf die richtige Drehzahl zu kommen, musst Du im wahrsten Sinne des Wortes mal einen Gang rausnehmen. Beim Anfahren lohnt es sich in einem niedrigen Gang zu starten. Wechsel während der Fahrt weiter die Gänge, um Deine Trittfrequenz auf dem oben beschriebenen Niveau zu halten.

Gönn Dir Unterstützung wenn Du sie brauchst - und verzichte zu Liebe der Akku-Power auf sie, wenn Du sie nicht benötigst!

Denn: Je mehr Unterstützung der Motor leistet, desto schneller ist der Akku mit seinen Ressourcen am Ende. Je mehr Reichweite Du also aus Deinem Akku herauskitzeln möchtest, desto besser musst Du die Motorleistung dosieren. Dies funktioniert besonders gut wenn Dir Dein System mehrere Fahrmodi bietet. Du kannst Die Unterstützung Deines Motors auch reduzieren, wenn Du beispielsweise Bergab fährst, Rückenwind hast oder in einer Gruppe Windschatten genießt.

Stoppe Stop-and-go!

Anhalten, anfahren, anhalten und wieder weiter. Mit Motorunterstützung kostet Dich diese Prozedur nicht viel Kraft. Dafür werden die Ressourcen Deines Akkus extrem angegangen. Durch vorausschauendes Fahren lässt sich sicherlich die ein oder andere Stop-and-go Situation vermeiden. Und noch ein Tipp: Wähle zum Anfahren einen niedrigen Gang, das macht es Dir leichter und schont den Akku.

Gepflegt weiter kommen.

Zu einem schicken Reiter gehört auch ein schickes Ross. Gute Pflege macht nicht nur optisch eine Menge her, auch die Reichweite und die Laufleistung des E-Systems wird dadurch positiv beeinflusst. Wie das gehts!? Ein geringer Rollwiderstand erfordert weniger Motor- und Akkuleistung. Dieser wird durch das Zusammenspiel einer geölten, geschmeidigen Kette und dem richtigen Reifendruck erreicht.

Das Ass im Ärmel

Wenn Du Strandungen durch einen leeren Akku vorbeugen möchtest, nimm doch einfach einen zweiten geladenen Akku mit auf Reisen. Da der Akku zusätzliches Gepäck und eine Investition bedeutet, überlege Dir vorab, ob er wirklich von Nöten ist.

Planvolles Vorgehen hilft in den meisten Lebenslagen - auch bei der Reichweite!

Hast Du feste Anlaufstellen die Du mit Deinem motorisierten Fahrrad erreichst, kannst Du an diesen Stellen ein Ladegerät deponieren. Dieses ist in der Anschaffung nicht so kostenintensiv wie ein zweiter Akku, der Effekt ist dennoch der Selbe. Auch für Touren gibt es das richtige Equipment in Form von Reiseladegeräten.