CUBE AMS Hybrid ONE77 2027: Volle Power. Weniger Gewicht. Maximale Enduro-Action.
Gebaut für steile Lines, technische Abfahrten und Fahrer, die ihr E-Enduro aktiv bewegen wollen: Das CUBE AMS Hybrid ONE77 2027 kombiniert 170 mm Federweg, einen leichten C:62 Carbonrahmen und kraftvolle Bosch Unterstützung zu einem kompromisslos sportlichen Gesamtpaket. Mit weniger als 22 Kilogramm bleibt es deutlich agiler als viele klassische Full-Power-E-MTBs, während das Mullet-Setup aus 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten für Kontrolle, Laufruhe und schnelle Richtungswechsel sorgt. Ein E-Enduro für alle, die bergauf keine Zeit verlieren und bergab jede Sekunde auskosten wollen.

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Cube AMS Hybrid One77: Light-E-Enduro mit Full-Power-Antrieb
Das Cube AMS Hybrid One77 richtet sich an Fahrer, die auf anspruchsvollen Trails viel Federweg und kräftige Motorunterstützung wollen, aber kein rund 25 Kilogramm schweres E-Mountainbike bewegen möchten. Je nach Ausstattung liegt das Gewicht in Rahmengröße L ohne Pedale zwischen etwa 21,4 und 21,9 Kilogramm. Damit verbindet das E-Enduro einen Bosch Full-Power-Motor mit einem Gewicht, das näher an vielen Light-E-MTBs liegt.

Das Konzept ist klar auf sportliches Fahren ausgerichtet. Ein C:62 Carbonrahmen, 170 Millimeter Federweg und unterschiedliche Laufradgrößen an Vorder- und Hinterrad sollen auf steilen, technischen Abfahrten viel Kontrolle bieten. Beim Akku entscheidet sich Cube bewusst gegen maximale Kapazität und leichte Entnehmbarkeit. Der fest eingebaute 600-Wh-Akku hält Rahmen und Gesamtgewicht schlank. Für längere Touren lässt sich die Kapazität mit einem Bosch PowerMore Range Extender auf insgesamt 850 Wh erhöhen.
Das Cube AMS Hybrid One77 passt damit zu Fahrern, die Uphills als Zugang zu anspruchsvollen Abfahrten betrachten. Wer dagegen regelmäßig sehr lange Touren fährt, den Akku außerhalb des Fahrrads laden muss oder maximale Reichweite ohne Zusatzakku erwartet, findet im schwereren Cube Stereo Hybrid One77 meist das passendere Konzept.
Motor und Akku des Cube AMS Hybrid One77
Je nach Ausstattungsvariante arbeitet im Cube AMS Hybrid One77 ein Bosch Performance Line CX oder Bosch Performance Line CX-R. Beide Antriebe gehören zur Full-Power-Klasse. Der Unterschied zu einem klassischen Light-E-MTB liegt deshalb weniger in der Motorleistung als im Verhältnis aus Leistung, Akku und Gesamtgewicht. Das AMS kombiniert einen kräftigen Antrieb mit einem leichteren Chassis und einem kompakteren Energiespeicher.
Der Bosch Performance Line CX liefert in den hier betrachteten Ausstattungen bis zu 85 Nm Drehmoment. Das reicht für steile Forstwege, technische Rampen und wiederholte Auffahrten im Trailgebiet. Der Motor spricht kontrolliert an und lässt sich auch auf rutschigem Untergrund gut dosieren. Für die meisten Fahrer ist diese Variante die vernünftigere Wahl, wenn eine ausgewogene Kraftentfaltung wichtiger ist als ein besonders aggressiver Race-Modus.
Der Bosch Performance Line CX-R stellt bis zu 100 Nm bereit und ist stärker auf sportliche Einsätze abgestimmt. Seine Unterstützung setzt direkter ein und bleibt nach dem Kurbelimpuls kurz aktiv. Auf technischen Uphills hilft dieser Nachlauf dabei, Stufen, Wurzeln oder enge Kehren zu überwinden, wenn die Kurbel vor einem Hindernis kurz entlastet werden muss. Das verlangt allerdings einen sauberen Umgang mit Bremse, Gangwahl und Unterstützungsstufe. Auf losem Boden kann die zusätzliche Leistung das Hinterrad schneller zum Durchdrehen bringen.
Wenn du vorwiegend auf natürlichen Trails fährst und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten suchst, reicht der Performance Line CX in der Regel aus. Wenn technische Uphills, schnelle Shuttle-Runden aus eigener Kraft oder ein möglichst direktes Race-Gefühl im Mittelpunkt stehen, passt der Bosch Performance Line CX-R besser. Der stärkere Motor macht das Fahrrad nicht automatisch schneller. Auf schwierigen Passagen kann er aber mehr Reserven bereitstellen.
Der 600-Wh-Akku sitzt fest im Unterrohr. Er lässt sich für den täglichen Ladevorgang nicht entnehmen. Das Ladegerät muss deshalb direkt am abgestellten Fahrrad angeschlossen werden. Wer sein E-MTB in einer Garage oder einem Fahrradraum mit Steckdose unterbringt, wird dadurch kaum eingeschränkt. Steht das Rad dagegen im Keller, während nur in der Wohnung geladen werden kann, ist der fest eingebaute Akku ein wichtiger Punkt vor dem Kauf.
Die feste Integration spart Bauteile für eine große Entnahmeöffnung und ermöglicht ein schlankeres Unterrohr. Davon profitieren Gewicht, Rahmensteifigkeit und das kompakte Erscheinungsbild. Der Nachteil bleibt die eingeschränkte Handhabung beim Laden und bei einem späteren Akkuservice. Der Energiespeicher ist technisch austauschbar, der Ausbau ist aber als Werkstattarbeit vorgesehen.
Für längere Touren ist der Rahmen auf den Bosch PowerMore 250 vorbereitet. Der Range Extender sitzt im Bereich der Flaschenhalteraufnahme und erhöht die Gesamtkapazität auf 850 Wh. Das Zusatzgewicht wird nur dann mitgeführt, wenn die Strecke es verlangt. Für kurze Trailrunden bleibt das Bike leichter, während auf ausgedehnten Touren mehr Energiereserve zur Verfügung steht. Die tatsächliche Reichweite hängt von Höhenmetern, Fahrergewicht, Temperatur, Untergrund, Reifendruck und Unterstützungsstufe ab. Eine pauschale Kilometerangabe wäre bei einem E-Enduro daher wenig aussagekräftig.

TM, Action Team und Super TM im Vergleich
Cube bietet das AMS Hybrid One77 in mehreren Ausstattungsstufen an. Rahmen, Federweg und Grundkonzept bleiben gleich. Die Unterschiede liegen vor allem beim Motor, beim Fahrwerk, bei der Schaltung, bei den Bremsen und bei den Laufrädern. Dadurch verändert sich weniger der grundsätzliche Einsatzzweck als die Präzision unter hoher Belastung und der Aufwand für spätere Aufrüstungen.
| Modell | Gabel und Dämpfer | Schaltung | Motor | Preisposition |
|---|---|---|---|---|
| TM | Robuste Trail-Motion-Ausstattung für regelmäßige Enduro-Einsätze | Belastbare Schaltung mit Fokus auf Funktion und Wartungsfreundlichkeit | Bosch Performance Line CX | Einstieg in die Baureihe |
| Action Team | Höherwertiges Fahrwerk mit mehr Einstellmöglichkeiten und Reserven | Leichtere und präzisere Komponenten für sportliche Fahrer | Bosch Performance Line CX-R | Mittlere Preisstufe |
| Super TM | Hochwertige Fahrwerkskomponenten für intensive Trail- und Bikepark-Nutzung | Top-Ausstattung mit geringem Gewicht und hoher Schaltpräzision | Bosch Performance Line CX-R | Oberes Ende der Baureihe |
Das TM ist die sachliche Wahl für Fahrer, die den Carbonrahmen und das leichte Gesamtkonzept nutzen möchten, ohne den Aufpreis für besonders leichte oder aufwendig einstellbare Komponenten zu zahlen. Seine Ausstattung ist für anspruchsvolle Trails ausgelegt. Bei häufigen Bikepark-Tagen oder sehr hohem Tempo können ein feiner abstimmbares Fahrwerk und leistungsfähigere Laufräder dennoch einen spürbaren Unterschied machen.
Das Action-Team-Modell trifft für viele sportliche Fahrer den sinnvollsten Mittelweg. Der Bosch Performance Line CX-R passt zum leistungsorientierten Charakter des Rahmens. Gleichzeitig fließt ein größerer Teil des Budgets in Komponenten, die auf dem Trail unmittelbar zu spüren sind. Dazu gehören ein präziser arbeitendes Fahrwerk, kräftige Bremsen und eine höherwertige Schaltung. Wer das Bike regelmäßig auf technischen Strecken nutzt, erhält hier eine Ausstattung, die meist ohne direkte Umbauten auskommt.
Das Super TM richtet sich an Fahrer, die bei Fahrwerk, Schaltung und Anbauteilen möglichst weit oben einsteigen möchten. Der Mehrpreis zahlt sich vor allem bei hohem Tempo, langen Abfahrten und häufigen Bikepark-Einsätzen aus. Leichtere Komponenten können das Handling verbessern, während ein aufwendigeres Fahrwerk mehr Möglichkeiten zur Anpassung von Druckstufe, Zugstufe und Federkennlinie bietet. Für gelegentliche Touren und gemäßigte Trails ist dieser Aufwand nicht zwingend erforderlich.
Bei der Auswahl sollte der Motor nicht das einzige Kriterium sein. Ein passend abgestimmtes Fahrwerk und kräftige Bremsen beeinflussen die Kontrolle bergab häufig stärker als zusätzliches Drehmoment. Wenn du das Budget begrenzen möchtest und später gezielt einzelne Teile austauschst, bietet sich das TM an. Wenn du eine ausgewogene Komplettausstattung ohne unmittelbaren Umbaubedarf suchst, ist das Action Team besonders interessant. Das Super TM passt zu Fahrern, die den Aufpreis für hochwertige Komponenten tatsächlich auf anspruchsvollen Strecken nutzen.
Die konkrete Bestückung kann sich je nach Modelljahr und verfügbarer Ausführung unterscheiden. Vor der Entscheidung lohnt sich deshalb ein Blick auf die jeweilige Produktkonfiguration. Besonders relevant sind die genaue Gabel, der Dämpfer, die Bremsanlage, die Laufräder und die verbaute Motorversion.
Cube AMS Hybrid One77 oder Stereo Hybrid One77
Das Cube AMS Hybrid One77 und das Stereo Hybrid One77 decken einen ähnlichen Federwegsbereich ab, folgen aber unterschiedlichen Prioritäten. Das AMS ist das leichtere und stärker auf dynamisches Trailfahren ausgerichtete E-Enduro. Das Stereo legt mehr Gewicht auf Reichweite, Alltagstauglichkeit und ein ruhigeres Fahrverhalten.
Der auffälligste Unterschied ist das Gewicht. Das AMS bleibt je nach Ausstattung unter 22 Kilogramm. Ein Stereo Hybrid One77 kann abhängig von Rahmen und Komponenten etwa 25 Kilogramm wiegen. Drei Kilogramm Unterschied sind auf dem Datenblatt schnell überlesen, auf dem Trail aber deutlich zu merken. Das leichtere Fahrrad lässt sich einfacher über Hindernisse ziehen, schneller umlegen und besser korrigieren, wenn die Linie nicht genau getroffen wurde.
Auch beim Akku verfolgen die Baureihen verschiedene Ansätze. Das AMS nutzt einen fest eingebauten 600-Wh-Akku. Das spart Gewicht, setzt aber einen Ladeplatz mit Steckdose voraus. Beim Stereo stehen größere und entnehmbare Akkukonzepte im Vordergrund. Das ist auf langen Touren praktisch und erleichtert das Laden in der Wohnung. Dafür steigt das Gesamtgewicht.
Die Hinterbaucharakteristik grenzt die Modelle ebenfalls voneinander ab. Das AMS arbeitet progressiver. Zu Beginn des Federwegs reagiert der Hinterbau sensibel, baut gegen Ende aber mehr Gegenhalt auf. Dadurch nutzt das Bike den Federweg bei kleinen Schlägen komfortabel, ohne bei harten Landungen oder tiefen Kompressionen zu schnell durchzuschlagen. Dieses Verhalten passt zu Sprüngen, steilen Stufen und einem aktiven Fahrstil.
Das Stereo ist tendenziell linearer abgestimmt. Es nutzt seinen Federweg gleichmäßiger und vermittelt auf langen, ruppigen Abfahrten ein ruhiges Fahrgefühl. Fahrer, die das Bike eher mittig belasten und eine berechenbare Federwegsnutzung bevorzugen, können davon profitieren. Das höhere Gewicht trägt zusätzlich zu einem satteren Lauf bei, verlangt in engen Kurven und bei schnellen Richtungswechseln aber mehr Körpereinsatz.
Wenn du häufig lange Touren mit vielen Kilometern fährst, den Akku zum Laden entnehmen möchtest und ein ruhiges Fahrverhalten bevorzugst, ist das Stereo Hybrid One77 die passendere Wahl. Wenn technische Trails, Sprünge und ein möglichst handliches E-Enduro im Mittelpunkt stehen, spricht mehr für das AMS Hybrid One77. Der Gewichtsvorteil ist besonders für Fahrer interessant, die von einem Enduro ohne Motor kommen und dessen bewegliches Fahrgefühl möglichst weitgehend erhalten möchten.
Für reine Bikepark-Tage funktionieren beide Konzepte. Das AMS lässt sich aktiver fahren und einfacher in die Luft ziehen. Das Stereo bleibt bei hohem Tempo ruhiger und vermittelt durch sein höheres Gewicht viel Stabilität. Wer das Fahrrad häufig verladen, Treppen tragen oder auf einem Heckträger transportieren muss, profitiert wiederum vom geringeren Gewicht des AMS.
Fahrgefühl auf technischen Trails
Das Cube AMS Hybrid One77 fährt sich nicht wie ein Enduro ohne Motor, kommt diesem Gefühl aber näher als viele schwere Full-Power-E-MTBs. Motor und Akku bringen zusätzliches Gewicht in den Bereich von Unterrohr und Tretlager. Dadurch liegt das Fahrrad satt auf dem Trail. Gleichzeitig bleibt es leicht genug, um das Vorderrad aktiv anzuheben und in engen Kurven die Linie zu wechseln.
Das Mullet-Setup kombiniert ein 29-Zoll-Vorderrad mit einem 27,5-Zoll-Hinterrad. Das große Vorderrad rollt leichter über Wurzeln, Steine und Bremswellen. Es bietet eine große Aufstandsfläche und trägt zur Laufruhe bei. Das kleinere Hinterrad verkürzt den hinteren Bereich des Fahrrads, schafft mehr Bewegungsfreiheit und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Auf steilen Abfahrten bleibt außerdem mehr Platz zwischen Reifen und Körper.
Diese Kombination passt zu einem E-Enduro, das sowohl stabil als auch beweglich sein soll. In offenen, schnellen Passagen führt das 29-Zoll-Vorderrad sicher durch grobes Gelände. In engen Kehren lässt sich das kompaktere Hinterrad leichter versetzen. Wer bisher ausschließlich 29-Zoll-Enduros gefahren ist, nimmt das Heck anfangs möglicherweise als lebhafter wahr. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich dieser Charakter gezielt für enge Linien nutzen.
Der progressive Hinterbau bietet im mittleren Federwegsbereich spürbaren Halt. Das Bike sackt in Anliegern und Kompressionen nicht unnötig tief ein. Dadurch bleibt die Geometrie stabiler und das Fahrrad lässt sich mit Druck über Bodenwellen oder Absprungkanten bewegen. Gegen Ende des Federwegs steigt der Widerstand an. Das schafft Reserven bei harten Einschlägen, ersetzt aber keine korrekte Abstimmung des Dämpfers.
Die neue Verbindungsbrücke im Hinterbau erhöht die seitliche Steifigkeit. Im Vergleich zu älteren Cube-Modellen bietet die Brücke einen deutlichen Steifigkeitsvorteil, wodurch sich der Hinterbau weniger verwindet. Unter hoher Last bewegen sich die beiden Seiten des Hinterbaus kontrollierter zueinander.
Das ist vor allem in harten Anliegern, bei schrägen Landungen und auf schnellen Steinpassagen spürbar. Das Hinterrad folgt der gewählten Linie präziser, statt sich schwammig anzufühlen. Zu viel Steifigkeit kann ein Fahrrad nervös machen, doch das Fahrwerk und die Reifen übernehmen weiterhin einen Teil der Dämpfung.
Im Vergleich zu einem Enduro ohne Motor verlangt das AMS beim Anbremsen etwas mehr Aufmerksamkeit. Das zusätzliche Systemgewicht erzeugt mehr Schwung und belastet Bremsen sowie Reifen stärker. Dafür stabilisiert der tiefe Schwerpunkt das Fahrrad in schnellen Kurven. Auf ebenen, verwinkelten Trails bleibt ein herkömmliches Enduro leichter und direkter. Sobald die Strecke bergauf führt oder mehrere Abfahrten an einem Tag geplant sind, verschiebt der Motor den Einsatzbereich deutlich.
Auf technischen Uphills spielt der kräftige Bosch-Antrieb seine Vorteile aus. Das kurze Hinterrad erleichtert enge Kehren, während das große Vorderrad Stufen gut überrollt. Entscheidend ist eine zentrale Körperposition. Zu viel Druck auf dem Lenker reduziert die Traktion am Hinterrad. Eine zu weit nach hinten verlagerte Position kann das Vorderrad an steilen Rampen anheben. Mit einem passenden Gang und gleichmäßigem Pedaldruck lässt sich die Motorleistung kontrolliert nutzen.
Für den Bikepark ist das Cube AMS Hybrid One77 grundsätzlich geeignet. Cube ordnet das Modell in Kategorie 4 ein. Diese Kategorie umfasst anspruchsvolles Gelände, höhere Geschwindigkeiten und Sprünge innerhalb der vom Hersteller festgelegten Grenzen. Der 170 Millimeter lange Federweg und die abfahrtsorientierte Geometrie passen zu diesem Einsatz. Nach häufigen Park-Tagen sollten Lager, Speichenspannung, Reifen, Bremsbeläge und Fahrwerk regelmäßig kontrolliert werden.
Geometrie und C:62 Carbonrahmen
Das Chassis besteht aus Cubes C:62 Carbon und wird im Advanced-Twin-Mold-Verfahren gefertigt. Cube kontrolliert dabei die Formgebung der Carbonlagen während des Aushärtens, um überschüssiges Harz und unnötiges Material zu reduzieren. Das Ergebnis ist ein leichter Rahmen, der die Belastungen eines E-Enduros aufnehmen soll.
- Der C:62 Carbonrahmen trägt zum Gesamtgewicht von weniger als 22 Kilogramm bei.
- Die interne Leitungsführung führt Züge und Leitungen durch den Steuersatz in den Rahmen.
- Das UDH-Schaltauge erleichtert die Ersatzteilversorgung und ist mit passenden modernen Schaltsystemen kompatibel.
- Eine Hinterbau-Brücke erhöht die seitliche Steifigkeit bei Kurvenfahrt und harten Landungen.
- Der Steuersatz erlaubt eine Winkelverstellung um 0,6 Grad.
- Der Rahmen ist für den Bosch PowerMore 250 Range Extender vorbereitet.
Die Winkelverstellung im Steuersatz verändert den Lenkwinkel, ohne dass ein anderer Rahmen oder eine neue Federgabel nötig ist. In der flacheren Position läuft das Fahrrad bei hohem Tempo ruhiger. Das Vorderrad steht weiter vor dem Fahrer, was auf steilen Abfahrten mehr Sicherheit vermitteln kann. Die steilere Einstellung macht die Lenkung direkter und eignet sich eher für enge Trails mit vielen langsamen Kurven.
Eine Veränderung um 0,6 Grad klingt gering, ist auf dem Trail aber wahrnehmbar. Fahrer müssen die Position nicht ständig wechseln. Sinnvoller ist es, die bevorzugte Einstellung nach Gelände und Fahrstil zu wählen und anschließend Fahrwerk, Cockpit und Reifendruck darauf abzustimmen. Die flache Position passt meist zu Bikepark-Strecken und schnellen Enduro-Trails. Die steilere Einstellung bietet sich für verwinkelte Mittelgebirgstrails und Touren mit vielen technischen Uphills an.
Die interne Leitungsführung sorgt für ein aufgeräumtes Cockpit, erschwert jedoch bestimmte Wartungsarbeiten. Beim Austausch von Bremsleitungen oder Zügen kann mehr Zeit erforderlich sein als bei außen geführten Leitungen. Das UDH-Schaltauge ist dagegen ein praktischer Vorteil. Es folgt einem verbreiteten Standard und lässt sich bei einem Defekt leichter ersetzen als ein seltenes, modellspezifisches Schaltauge.
Häufige Fragen zum Cube AMS Hybrid One77
Was wiegt das Cube AMS Hybrid ONE77?
Je nach Ausstattungsvariante wiegt das Cube AMS Hybrid ONE77 ungefähr 21,4 bis 21,9 Kilogramm. Die Angaben beziehen sich auf Rahmengröße L und ein Fahrrad ohne Pedale. Einzelne Komponenten, Reifen, Tubeless-Dichtmittel und Zubehör können das tatsächliche Gewicht verändern. Das Action-Team-Modell liegt mit etwa 21,4 Kilogramm am unteren Ende, während das TM ungefähr 21,9 Kilogramm erreicht. Damit bleibt die Baureihe deutlich leichter als viele Full-Power-E-MTBs, die rund 25 Kilogramm wiegen.
Ist der Akku beim Cube AMS Hybrid ONE77 entnehmbar?
Der 600-Wh-Akku ist fest im Unterrohr eingebaut und nicht für die regelmäßige Entnahme vorgesehen. Das Fahrrad muss deshalb in der Nähe einer Steckdose abgestellt werden. Die feste Integration spart Gewicht und erlaubt ein schlankeres, steiferes Unterrohr. Bei einem Defekt kann eine Fachwerkstatt den Akku ausbauen und ersetzen. Für Fahrer ohne geeigneten Ladeplatz kann ein E-MTB mit entnehmbarem Akku praktischer sein.
Ist das Cube AMS Hybrid ONE77 für den Bikepark geeignet?
Ja, das Cube AMS Hybrid ONE77 eignet sich für Bikepark-Strecken und anspruchsvolle Enduro-Trails. Es verfügt über 170 Millimeter Federweg, eine abfahrtsorientierte Geometrie und ein Mullet-Laufradkonzept. Cube führt das Modell in Kategorie 4, die auch anspruchsvolles Gelände und Sprünge innerhalb der Herstellergrenzen abdeckt. Für große Sprünge und häufige Park-Einsätze müssen Fahrwerk, Reifendruck und Komponenten zum Fahrergewicht passen. Regelmäßige technische Kontrollen sind bei dieser Nutzung erforderlich.
Kann man einen Bosch PowerMore Range Extender montieren?
Der Rahmen ist für den Bosch PowerMore 250 vorbereitet. Der Zusatzakku wird an der dafür vorgesehenen Aufnahme im Bereich des Unterrohrs montiert. Zusammen mit dem eingebauten 600-Wh-Akku stehen 850 Wh Kapazität zur Verfügung. Der Range Extender eignet sich für längere Touren oder Tage mit vielen Höhenmetern. Auf kurzen Trailrunden kann er zu Hause bleiben, damit das Fahrrad sein niedrigeres Grundgewicht behält. Vor dem Kauf sollten die Kompatibilität der konkreten Modellvariante und die benötigten Halterungen geprüft werden.
Besitzt das Cube AMS Hybrid ONE77 einen Carbonrahmen?
Ja, das Chassis besteht aus C:62 Monocoque Carbon. Cube fertigt den Rahmen im Advanced-Twin-Mold-Verfahren, um Materialeinsatz und Formgebung gezielt zu kontrollieren. Carbon reduziert das Gewicht und ermöglicht eine hohe Steifigkeit im Bereich von Tretlager, Steuerrohr und Hinterbau. Der Rahmen verfügt außerdem über eine interne Leitungsführung, ein UDH-Schaltauge und einen verstellbaren Steuersatz.
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