CUBE Stereo Hybrid ONE77 2027: Mehr Federweg. Mehr Kontrolle. Mehr Adrenalin.
Steil, verblockt, schnell – genau hier fühlt sich das CUBE Stereo Hybrid ONE77 2027 zu Hause. Mit 170 mm Federweg an Front und Heck, abfahrtsorientierter Geometrie und agilem Mullet-Setup ist dieses E-Enduro gemacht für technische Trails, anspruchsvolle Abfahrten und lange Tage im Gebirge. Das große 29-Zoll-Vorderrad bringt Laufruhe und Sicherheit, das 27,5-Zoll-Hinterrad sorgt für Beweglichkeit, wenn es eng und steil wird. Dazu kommt kraftvolle Bosch Unterstützung für den Weg zurück nach oben. Ein Bike für alle, die nicht nur Trails fahren wollen – sondern sie voll auskosten.

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Cube Stereo Hybrid One77 für anspruchsvolle Enduro-Trails
Das Cube Stereo Hybrid One77 richtet sich an Fahrer, die ein E-Mountainbike für steile Abfahrten, verblockte Trails und lange Tage im Gebirge suchen. Mit 170 mm Federweg an Front und Heck, einer abfahrtsorientierten Geometrie und einem Mullet-Setup gehört es klar in die Enduro-Klasse. Das 29-Zoll-Vorderrad soll Hindernisse sicher überrollen, während das 27,5-Zoll-Hinterrad dem Bike Beweglichkeit in engen Kurven gibt. Ein Bosch-Antrieb unterstützt bei langen Auffahrten und bringt das zusätzliche Gewicht eines E-Enduros auch an steilen Rampen kontrolliert voran.

Im Vergleich zu tourenorientierten E-MTBs setzt das One77 deutliche Schwerpunkte. Der lange Federweg, stabile Gabeln mit 38-mm-Standrohren, kräftige Bremsen und abfahrtsorientierte Reifen erhöhen die Kontrolle im Gelände. Auf einfachen Forstwegen oder langen Asphaltrunden spielen diese Reserven nur eine geringe Rolle. Wenn dein Schwerpunkt auf technischen Trails, Bikepark-Runden und anspruchsvollen Abfahrten liegt, passt die Ausrichtung des One77. Für überwiegend gemäßigte Touren ist ein leichteres E-All-Mountain wie das Stereo Hybrid One44 meist die passendere Wahl.
Die Baureihe umfasst mehrere Ausstattungsstufen. Fahrwerk, Schaltung, Bremsen, Display und Motorvariante unterscheiden sich je nach Modell. Die grundlegenden Rahmeneigenschaften bleiben jedoch erhalten: 170 mm Federweg, ein Carbon-Hauptrahmen mit Aluminium-Hinterbau, unterschiedlich große Laufräder und ein Steuersatz zur Anpassung des Lenkwinkels. Die aktuellen Modellvarianten nutzen einen Bosch PowerTube 800, der vollständig in das Unterrohr integriert ist.
Chassis und Fahrwerk mit 170 mm Federweg
Das Fahrwerk bestimmt wesentlich, wie sicher sich ein E-Enduro in schnellen und technisch schwierigen Passagen anfühlt. Beim Cube Stereo Hybrid One77 stehen vorne und hinten jeweils 170 mm Federweg zur Verfügung. Das ist deutlich mehr als bei einem typischen Trailbike mit etwa 140 mm. Der zusätzliche Weg gibt Gabel und Hinterbau mehr Raum, um aufeinanderfolgende Schläge aufzunehmen, bevor das Fahrwerk seine mechanische Grenze erreicht.
Auf Wurzelteppichen, Steinstufen und schnellen Streckenabschnitten hält ein korrekt abgestimmtes 170-mm-Fahrwerk das Bike ruhiger. Das Vorderrad kann Unebenheiten folgen, ohne jeden Stoß direkt an den Lenker weiterzugeben. Gleichzeitig entlastet der Hinterbau den Fahrer bei harten Einschlägen und bietet mehr Reserven bei unsauberen Landungen. Das bedeutet nicht, dass die Strecke automatisch leichter wird. Das One77 verlangt weiterhin eine aktive Fahrweise, belohnt eine saubere Linienwahl aber mit hoher Spurtreue.
Die genaue Fahrwerksausstattung hängt von der Modellstufe ab. Beim Race kommen beispielsweise eine SR Suntour Aion 38X und ein TRIAir-Dämpfer zum Einsatz. Höher ausgestattete Varianten nutzen Fox-Komponenten. Beim SLX arbeitet eine Fox 38 Rhythm mit einem Float X Performance. Das TM kombiniert eine Fox 38 Performance mit einem Float X2 Performance. AT und SLT setzen auf besonders fein einstellbare Factory-Fahrwerke. Dort stehen unter anderem eine Fox 38 Factory und ein Float X2 Factory zur Verfügung. Alle genannten Ausführungen bieten 170 mm Federweg, unterscheiden sich aber bei Dämpfung, Einstellmöglichkeiten, Beschichtung und Gewicht.
| Fahrertyp | Geeignete Abstimmung | Fahrerischer Nutzen |
|---|---|---|
| Tourenfahrer mit technischem Abfahrtsanteil | Etwas komfortabler Luftdruck, offene Druckstufe und kontrollierte Zugstufe | Gute Traktion auf Wurzeln und weniger Ermüdung auf langen Abfahrten |
| Enduro-Fahrer | Mehr Gegenhalt in der Druckstufe und ausreichend Progression | Stabilität in Anliegern und Reserven bei schnellen Schlägen |
| Bikepark-Fahrer | Progressives Setup mit passendem Durchschlagschutz | Mehr Unterstützung bei Sprüngen, Kompressionen und harten Landungen |
Wenn du überwiegend langsam und komfortorientiert fährst, solltest du das Fahrwerk nicht unnötig hart einstellen. Zu hoher Luftdruck reduziert die nutzbare Traktion und lässt das Bike auf kleinen Unebenheiten unruhig wirken. Wenn du dagegen schnell fährst, aktiv in Kurven drückst und regelmäßig Sprünge oder Absätze mitnimmst, brauchst du mehr Gegenhalt. Dann darf das Fahrwerk nicht zu tief im Federweg stehen.
Die Grundeinstellung beginnt mit dem Negativfederweg. Anschließend wird die Zugstufe so gewählt, dass Gabel und Dämpfer nach einem Schlag zügig ausfedern, ohne das Bike zurückzuwerfen. Modelle mit getrennt einstellbarer Highspeed- und Lowspeed-Druckstufe erlauben eine genauere Abstimmung. Die Lowspeed-Einstellung beeinflusst unter anderem das Verhalten beim Bremsen und in Kurven. Die Highspeed-Druckstufe reagiert auf schnelle, harte Einschläge. Wer diese Möglichkeiten nicht benötigt, erhält auch mit einer einfacher aufgebauten Fahrwerksvariante ein leistungsfähiges Enduro-Setup.
Bosch Power satt
Der Bosch-Antrieb erleichtert lange Auffahrten und wiederholte Höhenmeter. Das ist bei einem E-Enduro besonders relevant, da breite Reifen, robuste Laufräder und ein langhubiges Fahrwerk mehr Energie benötigen als leichte Tourenkomponenten. Das Cube Stereo Hybrid One77 2026 wird je nach Ausstattungsstufe mit dem Bosch Performance Line CX (Gen 5) oder beim Spitzenmodell mit dem Performance Line CX-R angeboten. Die aktuellen Produktangaben führen für diese Antriebe eine maximale Konfiguration von 85 Nm auf. Welche Leistungswerte tatsächlich bereitstehen, hängt von Motorversion, Softwarestand und den freigegebenen Einstellungen ab.
Bei früheren Ausführungen des Cube Stereo Hybrid One77 2025 wurde der Bosch Performance Line CX häufig mit 85 Nm angegeben. Auch bei den aktuellen Versionen bleibt dieses Drehmoment erhalten. Beim Vergleich von Angeboten solltest du deshalb nicht allein auf die Modellbezeichnung achten.
Prüfe das konkrete Modelljahr, die verbaute Drive Unit und den aktuellen Softwarestand. Eine Produktbeschreibung mit 85 Nm gibt auch heute den korrekten Höchstwert wieder.
Viel Drehmoment ist auf steilen Rampen hilfreich, ersetzt aber keine passende Trittfrequenz. In technischen Uphills arbeitet der Motor kontrollierter, wenn du einen leichten Gang nutzt und gleichmäßig trittst. Ein zu schwerer Gang belastet Antrieb und Hinterreifen. Auf losem Boden kann die zusätzliche Kraft dann schneller zu Schlupf führen. Für schwierige Anstiege ist eine gut dosierbare Unterstützung oft nützlicher als ein abrupter Leistungseinsatz.
| Motor-Modell | Drehmoment | Akku-Kapazität | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Bosch Performance Line CX (Gen 5) | 85 Nm | 800 Wh (Bosch PowerTube 800) | Kräftiger E-MTB-Antrieb für steile Auffahrten und technische Trails |
| Bosch Performance Line CX-R | 85 Nm | 800 Wh (Bosch PowerTube 800) | Sportlich abgestimmte Variante mit direkter Leistungsentfaltung im Spitzenmodell |
| Bosch Performance Line CX (Gen 5) | 85 Nm | 750 Wh (Bosch PowerTube 750) | Akku bei einzelnen älteren Varianten; weiterhin große Tourenreichweite |
| - | - | 250 Wh (Bosch PowerMore 250) | Optionaler Zusatzakku für besonders lange Touren bei kompatibler Ausstattung |
Der PowerTube 800 sitzt vollständig im Unterrohr und kann zum Laden entnommen werden. Mit 800 Wh eignet er sich für ausgedehnte Enduro-Touren, doch eine feste Reichweite lässt sich daraus nicht ableiten. Fahrergewicht, Unterstützungsstufe, Temperatur, Reifen, Untergrund und Höhenmeter verändern den Verbrauch deutlich. Eine schnelle Fahrt im hohen Unterstützungsmodus auf weichem Waldboden benötigt mehr Energie als eine gleichmäßige Tour im Eco-Modus.
Der PowerMore 250 kann die Gesamtkapazität erweitern, sofern das konkrete Bike die benötigte Aufnahme und den passenden Ladeanschluss besitzt. Vor dem Kauf sollte die Kompatibilität der jeweiligen Modellvariante geprüft werden. Der Zusatzakku lohnt sich vor allem für alpine Touren ohne sichere Lademöglichkeit. Für kurze Feierabendrunden erhöht er dagegen das Gewicht, ohne einen praktischen Vorteil zu bringen.
Mullet-Setup mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten
Beim Mullet-Setup E-MTB kombiniert Cube ein 29-Zoll-Vorderrad mit einem 27,5-Zoll-Hinterrad. Beide Laufradgrößen übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Das große Vorderrad rollt leichter über Wurzeln, Stufen und Löcher. Es unterstützt die Laufruhe und hält die gewählte Linie besser, wenn der Untergrund schnell und unübersichtlich wird. Das kleinere Hinterrad lässt sich leichter durch enge Kurven führen und schafft zusätzlichen Freiraum hinter dem Fahrer.
Dieser Freiraum fällt besonders in steilen Abfahrten auf. Wenn du den Körperschwerpunkt nach hinten und unten verlagerst, gerät das Gesäß weniger schnell in den Bereich des Hinterreifens. Du kannst das Bike unter dem Körper bewegen, ohne eine sehr weit zurückgelehnte Haltung einzunehmen. Das erleichtert aktive Richtungswechsel und gibt dir in steilen Stufen mehr Platz für die Bewegung aus Hüfte und Beinen.
- Das 29-Zoll-Vorderrad verbessert das Überrollverhalten an kantigen Hindernissen.
- Das 27,5-Zoll-Hinterrad unterstützt schnelle Richtungswechsel in engen Kehren.
- Das kleinere Hinterrad gibt mehr Bewegungsfreiheit in steilen Abfahrten.
- Der Laufradmix passt zum langen Federweg, weil er Laufruhe an der Front mit einem beweglichen Heck verbindet.
- Das Hinterrad lässt sich leichter anheben oder seitlich versetzen, wenn eine Kurve zu eng zum normalen Durchrollen ist.
Ein Mullet-Bike fährt sich nicht automatisch nervös. Geometrie, Radstand, Reifen und Fahrwerksabstimmung haben ebenfalls großen Einfluss. Das One77 bleibt durch seinen Enduro-Rahmen und den langen Federweg auf schnellen Strecken stabil. Das kleinere Hinterrad nimmt dem Bike etwas von der Trägheit, die ein vollständig mit 29-Zoll-Laufrädern ausgestattetes E-Enduro in engen Passagen entwickeln kann.
Der Laufradmix bringt auch konstruktive Folgen mit sich. Vorder- und Hinterreifen haben unterschiedliche Durchmesser, weshalb ein einziger Ersatzschlauch nicht immer für beide Räder geeignet ist. Beim Reifenwechsel müssen Größe, Karkasse und Gummimischung getrennt betrachtet werden. Für den Enduro-Einsatz lohnt sich hinten eine stabile Karkasse, da das kleinere Rad bei harten Kanten stärker belastet werden kann.
Das Mullet-Konzept ist vor allem sinnvoll, wenn deine Trails zwischen schnellen Abschnitten, engen Kehren und steilen Stufen wechseln. Auf flachen Wegen fällt der Vorteil geringer aus. Dort sind Rollwiderstand, Sitzposition und Gesamtgewicht wichtiger als die zusätzliche Beweglichkeit des Hinterrads.

Handling in technischem Gelände
In verblockten Abfahrten profitiert das Cube Stereo Hybrid One77 von seinem langen Federweg und dem großen Vorderrad. Die Front bleibt auch bei aufeinanderfolgenden Steinen vergleichsweise ruhig. Der Hinterbau kann einzelne Schläge aufnehmen, ohne sofort den gesamten Federweg zu verbrauchen. Dadurch bleibt der Reifen länger in Kontakt mit dem Boden. Das hilft beim Bremsen und beim Beschleunigen aus rauen Kurven.
Das höhere Gewicht eines E-Enduros ist dabei spürbar. Es stabilisiert das Bike bei Geschwindigkeit, verlangt in langsamen Sektionen aber eine klare Linienwahl. Wer das Rad nur passiv laufen lässt, kann in engen Stufen oder verwinkelten Felspassagen Schwierigkeiten bekommen. Das One77 fährt sich besser, wenn du Druck gezielt über Hände und Füße aufbaust, das Bike in Kurven unter dem Körper neigst und das Hinterrad bei Bedarf aktiv entlastest.
Auf schnellen Enduro-Strecken bringt das Gewicht Ruhe ins Fahrverhalten. Kleine Unebenheiten verändern die Richtung weniger stark als bei einem leichten Trailbike. In engen Spitzkehren braucht das One77 dagegen mehr Körpereinsatz. Das 27,5-Zoll-Hinterrad reduziert diesen Nachteil, kann den langen Radstand und das Motorgewicht aber nicht vollständig ausgleichen.

In steilen Uphills muss der Fahrer seine Position bewusst anpassen. Sitzt du zu weit hinten, wird das Vorderrad leicht und verliert die Führung. Verlagerst du den Oberkörper zu stark nach vorne, sinkt der Druck auf dem Hinterreifen und dieser kann durchdrehen. Eine tiefe Brustposition bei weiterhin belastetem Sattel hält beide Räder am Boden. Gleichzeitig hilft ein leichter Gang, damit der Motor seine Leistung gleichmäßig abgibt.
Wenn der Untergrund aus losen Steinen oder feuchten Wurzeln besteht, ist eine weiche und runde Tretbewegung sinnvoll. Plötzliche Lastspitzen erschweren die Traktion. Der lange Hinterbau-Federweg kann Unebenheiten aufnehmen, doch auch ein gutes Fahrwerk benötigt genug Gewicht auf dem Hinterrad. Kurze Tretpausen an hohen Stufen sollten früh geplant werden, damit die Pedale nicht aufsetzen.
Der winkelverstellbare Steuersatz erlaubt eine zusätzliche Anpassung der Fahrcharakteristik. Eine flachere Einstellung erhöht die Stabilität der Front bei Geschwindigkeit und in steilen Abfahrten. Eine steilere Einstellung macht die Lenkung direkter und kann auf engeren Trails Vorteile bringen. Die Verstellung erfolgt über Lagerschalen im Steuerrohr. Sie ersetzt keine passende Rahmengröße, bietet aber Spielraum für persönliche Vorlieben.
| Gelände | Verhalten des One77 | Fahrhinweis |
|---|---|---|
| Schnelle, raue Abfahrt | Ruhige Front und große Fahrwerksreserven | Blick weit voraus richten und das Bike mittig belasten |
| Enge Spitzkehren | Das Mullet-Heck erleichtert den Richtungswechsel | Hinterrad entlasten und Kurve früh einleiten |
| Steiler technischer Uphill | Kräftige Unterstützung, aber aktive Gewichtsverlagerung nötig | Leichten Gang wählen und gleichmäßig treten |
| Wurzelteppich | Gute Traktion bei offen abgestimmtem Fahrwerk | Locker stehen und harte Bremsimpulse vermeiden |
| Sprünge und Absätze | 170 mm Federweg bieten Reserven für Landungen | Geschwindigkeit und Sprunghöhe an Einsatzkategorie und Können anpassen |
Im Vergleich zu einem E-MTB mit 140 mm Federweg fühlt sich das One77 bei hohem Tempo gelassener an. Das kürzer gefederte Bike reagiert meist direkter und lässt sich auf einfachen Trails leichter beschleunigen. Sobald harte Schläge, größere Absätze oder lange Abfahrten folgen, bietet das One77 mehr Reserven. Fahrer, die überwiegend flowige Strecken fahren, benötigen diese Reserven nicht zwingend. Wer regelmäßig technische Enduro-Trails fährt, kann sie dagegen gezielt nutzen.
Cube Stereo Hybrid One77 2025 und 2026 richtig auswählen
Beim Vergleich zwischen einem Cube Stereo Hybrid One77 2025 und einem Cube Stereo Hybrid One77 2026 sollte nicht nur das Modelljahr entscheiden. Beide Generationen folgen demselben Grundkonzept mit 170 mm Federweg und Mullet-Laufrädern. Unterschiede können bei Motorsoftware, Display, Fahrwerk, Bremsen, Schaltung und Reifen auftreten. Auch innerhalb eines Modelljahres liegen zwischen Race, SLX, TM, AT und SLT deutliche Ausstattungsunterschiede.
Die Race-Variante ist der Einstieg in die Baureihe. Sie bietet bereits den vollständigen Federweg, den Carbon-Hauptrahmen und den PowerTube 800. Die höheren Stufen investieren vor allem in feinere Fahrwerke, kräftigere oder leichter dosierbare Bremsen, elektronische Schaltungen und leichtere Laufräder. Diese Teile beeinflussen das Fahrgefühl stärker als ein kleiner Gewichtsunterschied am Rahmen.
Wenn du ein solides E-Enduro für Touren und gelegentliche Bikepark-Besuche suchst, kann eine Race- oder SLX-Ausstattung genügen. Wenn du dein Fahrwerk genau abstimmen möchtest und häufig lange, schnelle Abfahrten fährst, bieten TM, AT oder SLT mehr Einstellmöglichkeiten. Elektronische Schaltungen und hochwertige Carbon-Komponenten sind keine Voraussetzung für technische Trails. Ein passendes Fahrwerk, belastbare Reifen und standfeste Bremsen haben dort den größeren praktischen Nutzen.
Vor dem Kauf solltest du außerdem das maximal zulässige Fahrergewicht der konkreten Variante prüfen. Bei den 2026er Modellen unterscheiden sich diese Werte abhängig von der Ausstattung. Das Fahrergewicht umfasst auch Helm, Schuhe, Rucksack und weitere Ausrüstung. Wer mit Protektoren und großem Trinkrucksack fährt, sollte diese Kilogramm mitrechnen.
- Wähle die Rahmengröße nach Körpermaßen und gewünschter Bewegungsfreiheit, nicht allein nach Körpergröße.
- Prüfe die genaue Fahrwerkskombination der angebotenen Modellvariante.
- Vergleiche Motorversion und Softwarestand, wenn unterschiedliche Drehmomentangaben auftauchen.
- Achte auf Reifen mit geeigneter Karkasse, wenn du häufig im Bikepark fährst.
- Plane einen PowerMore-Zusatzakku nur ein, wenn das konkrete Modell kompatibel ist und du die zusätzliche Reichweite benötigst.
- Berücksichtige das zulässige Fahrergewicht einschließlich kompletter Ausrüstung.
Häufige Fragen zum Cube Stereo Hybrid One77
Was ist der Unterschied zwischen dem Cube Stereo Hybrid One77 und dem One44?
Das Stereo Hybrid One77 ist stärker auf Enduro-Abfahrten ausgerichtet. Es bietet 170 mm Federweg vorne und hinten sowie ein Mullet-Setup. Das Stereo Hybrid One44 gehört mit seinem kürzeren Fahrwerk in den All-Mountain-Bereich. Es fährt sich auf gemäßigten Trails direkter und eignet sich besser für Touren, bei denen Effizienz und ein bewegliches Handling wichtiger sind als maximale Reserven.
Wenn du häufig verblockte Abfahrten, größere Absätze und Bikepark-Strecken fährst, passt das One77 besser. Wenn deine Touren aus langen Anstiegen, Waldwegen und technisch gemäßigten Trails bestehen, ist das One44 meist einfacher zu bewegen. Die Entscheidung hängt deshalb stärker vom Gelände als von der Motorleistung ab.
Ist das Cube Stereo Hybrid One77 für den Bikepark geeignet?
Ja, das One77 eignet sich für viele Bikepark-Strecken. Die Modelle sind der Cube Einsatzkategorie 4 zugeordnet und für sportliche Fahrten in technisch anspruchsvollem Gelände vorgesehen. Der lange Federweg, die abfahrtsorientierte Geometrie, kräftige Bremsanlagen und robuste Reifen passen zu Enduro-Lines und schwierigen Trails.
Die Freigabe ist jedoch nicht mit einem uneingeschränkten Einsatz als Downhill- oder Freeride-Bike gleichzusetzen. Extreme Sprünge, sehr hohe Geschwindigkeiten und Strecken der höheren Einsatzkategorie können außerhalb des vorgesehenen Bereichs liegen. Beachte die Angaben zum konkreten Modell und steigere Sprunghöhe sowie Geschwindigkeit entsprechend deinem Fahrkönnen. Nach Bikepark-Tagen sollten Laufräder, Reifen, Bremsbeläge, Fahrwerksbefestigungen und Lager kontrolliert werden.
Kann man die Geometrie am Cube Stereo Hybrid One77 verstellen?
Ja. Im Steuerrohr sitzen Lagerschalen, mit denen sich der Lenkwinkel anpassen lässt. Eine flachere Position erhöht die Laufruhe und passt zu schnellen oder steilen Abfahrten. Eine steilere Position macht die Lenkung direkter und kann auf engen Trails angenehmer sein. Die Verstellung sollte fachgerecht erfolgen, da Steuersatz, Leitungsführung und Lager anschließend korrekt sitzen müssen.
Welcher Akku ist im Cube Stereo Hybrid One77 verbaut?
Die aktuellen 2026er Varianten nutzen überwiegend den vollständig integrierten Bosch PowerTube 800 mit 800 Wh. Beim Cube Stereo Hybrid One77 2025 ist ebenfalls häufig dieser Akku verbaut. Einzelne ältere Ausführungen oder abweichende Angebote können einen PowerTube 750 besitzen. Deshalb sollte bei einem konkreten Bike immer die Ausstattungsliste geprüft werden. Der Akku lässt sich im Fahrrad laden und für das separate Laden oder die Lagerung entnehmen.
Welcher Motor ist im Cube Stereo Hybrid One77 verbaut?
Je nach Modell arbeitet ein Bosch Performance Line CX (Gen 5) oder ein Bosch Performance Line CX-R im One77. Der CX kommt in mehreren Ausstattungsstufen zum Einsatz. Der sportlicher abgestimmte CX-R ist den Spitzenmodellen vorbehalten. Bei der Leistungsangabe muss das Modelljahr berücksichtigt werden. Während viele 2025er Beschreibungen 85 Nm nennen, werden auch aktuelle 2026er Varianten mit einer maximalen Konfiguration von 85 Nm geführt.
Welche Vorteile bietet das 27,5-Zoll-Hinterrad?
Das kleinere Hinterrad macht das Heck beweglicher und gibt dem Fahrer in steilen Passagen mehr Platz. Enge Kurven lassen sich leichter einleiten, und das Hinterrad kann einfacher versetzt werden. Das 29-Zoll-Vorderrad erhält gleichzeitig die gewünschte Laufruhe und rollt besser über größere Hindernisse. Diese Kombination eignet sich für ein E-Enduro, das auf schnellen Abfahrten stabil bleiben und in engen Abschnitten nicht unnötig träge wirken soll.
Wie viel Federweg hat das Cube Stereo Hybrid One77?
Das Cube Stereo Hybrid One77 hat 170 mm Federweg an der Gabel und 170 mm am Hinterbau. Damit gehört es in die langhubige Enduro-Klasse. Die genaue Gabel-Dämpfer-Kombination richtet sich nach der Ausstattung. Der Federweg bleibt über die Modellstufen hinweg gleich.
Für wen lohnt sich das Cube Stereo Hybrid One77?
Das One77 lohnt sich für erfahrene Mountainbiker, die regelmäßig schwierige Trails fahren und die Reserven eines langen Fahrwerks nutzen. Es passt zu Fahrern, die viele Höhenmeter aus eigener Kraft und mit Motorunterstützung bewältigen möchten, bevor eine technische Abfahrt folgt. Für einfache Touren, Radwege und gemäßigte Waldstrecken ist das Bike schwerer und aufwendiger ausgestattet als nötig. In diesem Einsatzbereich fährt sich ein kürzer gefedertes E-MTB meist direkter und benötigt weniger robuste Komponenten.
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