Cube AMS 2026: Leichte Fullsuspension-Performance für XC und Trail
Mit dem Cube AMS bist du schnell, effizient und kontrolliert im Gelände unterwegs. Die leichten Fullsuspension-Mountainbikes verbinden direkten Vortrieb mit den Vorteilen eines fein abgestimmten Fahrwerks. Vom raceorientierten AMS ZERO99 für Cross-Country und Marathon bis zum vielseitigeren AMS ONE11 für anspruchsvolle Trails findest du hier das passende Fully für sportliche Touren und schnelle Offroad-Abenteuer.

CUBE AMS

CUBE Stereo HPC

CUBE Stereo C:62

CUBE Stereo One22

CUBE Stereo One55

CUBE Stereo One77

CUBE Fritzz C:62

CUBE Two15
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Cube AMS für Cross-Country und Trail
Das Cube AMS ist ein leichtes Fullsuspension-Mountainbike für Fahrer, die bergauf wenig Energie verlieren und bergab von einem kontrollierten Fahrwerk profitieren möchten. Die aktuelle Baureihe deckt zwei Einsatzbereiche ab: Das AMS ZERO99 richtet sich an Cross-Country-Rennen, schnelle Marathons und sportliches Training. Das AMS ONE11 verbindet diesen effizienten Charakter mit mehr Federweg und einer trailorientierten Ausstattung.
Damit hat sich die AMS-Serie vom klassischen Race-Fully zu einer Modellfamilie entwickelt, die auch den Down-Country-Bereich abdeckt. Beide Varianten nutzen 29-Zoll-Laufräder und einen leichten C:68X Carbonrahmen. Unterschiede bei Federweg, Reifen, Cockpit und Geometrie verändern jedoch deutlich, wie sich die Bikes im Gelände anfühlen. Das ZERO99 reagiert direkter und beschleunigt leichter. Das ONE11 bietet auf Wurzeln, Steinen und steileren Abfahrten mehr Ruhe.
Cube AMS ZERO99 und AMS ONE11 im Vergleich
Die wichtigste Entscheidung betrifft den Einsatzbereich. Wer Sekunden zählt, häufig bergauf beschleunigt und einen großen Teil seiner Touren auf schnellen Cross-Country-Strecken fährt, findet im AMS ZERO99 das passendere Bike. Wer technische Trails in seine Runden einbaut und bei der Abfahrt mehr Sicherheitsreserven sucht, sollte das AMS ONE11 prüfen.
| Merkmal | Cube AMS ZERO99 | Cube AMS ONE11 |
|---|---|---|
| Einsatzbereich | Cross-Country, Marathon, Training und Rennen | Down-Country, Marathon und technische Trails |
| Federweg vorn | 110 mm | 120 mm |
| Federweg hinten | 100 mm | 110 mm |
| Laufradgröße | 29 Zoll | 29 Zoll |
| Reifen | Schnelle XC-Profile, je nach Ausstattung meist 2,35 Zoll | Griffigere Trail-Reifen, je nach Ausstattung bis 2,4 Zoll |
| Fahrverhalten | Direkt, straff und auf schnellen Vortrieb ausgelegt | Ruhiger, traktionsstärker und fehlerverzeihender |
| Cockpit | Tendenziell schmalerer Lenker und längerer Vorbau | Breiterer Lenker und kürzerer Vorbau |
| Primäre Stärke | Beschleunigung und Effizienz | Kontrolle in technischem Gelände |
Das AMS ZERO99 hat am Hinterbau 100 mm Federweg und kombiniert diesen mit einer 110-mm-Federgabel. Diese Verteilung passt zu modernen Cross-Country-Strecken, auf denen kurze Sprünge, Steinfelder und steile Abfahrten längst zum üblichen Profil gehören. Der Federweg bleibt knapp genug, damit das Bike beim Sprint oder im Wiegetritt wenig Bewegung erzeugt. Gleichzeitig entlastet das Fahrwerk den Fahrer auf langen Rennen und hält das Hinterrad auf unruhigem Untergrund besser in Kontakt mit dem Boden.
Beim AMS ONE11 stehen 110 mm am Heck und 120 mm an der Gabel zur Verfügung. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, wirkt sich auf dem Trail aber spürbar aus. Das Fahrwerk kann Schläge länger aufnehmen, bevor es tief im Federweg steht.
Breitere Reifen erhöhen die Traktion und dämpfen kleine Unebenheiten. Ein breiteres Cockpit verbessert die Kontrolle, während ein kürzerer Vorbau die Lenkung auf engen Trail-Passagen direkter macht.
Auch die Geometrie spricht unterschiedliche Fahrer an. Beim ZERO99 liegt der Schwerpunkt auf präzisem Handling und einer effizienten Sitzposition. Das ONE11 lässt sich stärker in Richtung Stabilität abstimmen. Aktuelle Modelle besitzen Lagerschalen zur Anpassung des Steuerrohrwinkels. Eine flachere Einstellung sorgt für mehr Laufruhe in Abfahrten. Die steilere Position macht das Bike handlicher auf verwinkelten Strecken.
Welches Modell passt zu deinem Fahrstil?
- Wähle das AMS ZERO99, wenn du Cross-Country-Rennen fährst, häufig auf Zeit trainierst oder ein möglichst leichtes Fully für lange Marathon-Distanzen sucht.
- Wähle das AMS ONE11, wenn deine Touren technische Singletrails enthalten und du bei Abfahrten mehr Traktion sowie Kontrolle möchtest.
- Das ZERO99 passt besser zu Fahrern, die eine aktive Linienwahl beherrschen und ein direktes Feedback vom Untergrund bevorzugen.
- Das ONE11 ist sinnvoll, wenn du kleinere Fahrfehler durch mehr Federweg und griffigere Reifen abfangen möchtest.
- Für überwiegend breite Forstwege und einfache Rennkurse kann ein Hardtail leichter und wartungsärmer sein.
Wie unterscheidet sich das AMS ZERO99 vom früheren AMS 100?
Die Bezeichnung AMS 100 findet sich vor allem bei älteren Modellgenerationen. Das aktuelle AMS ZERO99 besetzt innerhalb des Cube-Sortiments eine ähnliche Position als leichtes Cross-Country-Fully. Es sollte trotzdem nicht als bloße Namensänderung verstanden werden. Rahmenform, Geometrie, Laufradstandard und Ausstattung hängen vom jeweiligen Modelljahr ab.
Wer von einem älteren AMS 100 auf ein aktuelles ZERO99 wechselt, erhält ein moderner abgestimmtes Race-Bike. Der heutige Rahmen bietet Platz für breitere Reifen, eine verstellbare Steuerrohrgeometrie und aktuelle Standards wie Boost-Hinterradnabe sowie Universal Derailleur Hanger. Der Federweg am Heck bleibt mit 100 mm klar dem Cross-Country-Bereich zugeordnet. Die 110-mm-Gabel schafft zusätzliche Reserven an der Front.

Was ist der Unterschied zwischen Cube AMS und Stereo?
Das Cube AMS ist auf geringes Gewicht, effiziente Kraftübertragung und sportliches Tempo ausgerichtet. Die Stereo-Reihe deckt ein breiteres Spektrum von Tour und Trail bis Enduro ab. Ein AMS fährt sich deshalb meist direkter und verlangt bei grobem Gelände eine sauberere Linienwahl. Ein Stereo setzt stärker auf Komfort, Traktion und Reserven für längere Abfahrten.
Die Modellbezeichnung gibt einen ersten Hinweis. Das Stereo ONE22 ist ein leichtes Touren- und Trail-Fully mit mehr Komfort als ein typisches Race-Bike. Das Stereo ONE44 richtet sich an anspruchsvollere Trail- und All-Mountain-Touren. Stereo ONE55 und ONE77 sind für deutlich gröberes Gelände ausgelegt. Mit wachsendem Federweg steigen gewöhnlich auch Reifenbreite, Bremsleistung und Stabilität der Fahrwerkskomponenten. Das zusätzliche Material erhöht allerdings das Gewicht und kann das Bike bei schnellen Anstiegen weniger lebhaft wirken lassen.
Entscheidung nach Gelände und Fahrweise
Wenn du schnelle Runden, Wettkämpfe und lange Anstiege planst, ist das AMS die sinnvollere Ausgangsbasis. Das gilt besonders für das ZERO99. Das ONE11 eignet sich als Mittelweg, wenn du weiterhin effizient klettern möchtest, aber regelmäßig technische Trails fährst.
Wenn Tourenkomfort und Abfahrtsreserven wichtiger sind als ein möglichst niedriges Gewicht, passt ein Stereo häufig besser. Bereits das Stereo ONE22 ist stärker auf ausgedehnte Trail-Touren ausgelegt. Für steilere Strecken, größere Schläge und häufige Ausflüge in alpines Gelände kommen Stereo-Modelle mit mehr Federweg infrage.
| Dein Schwerpunkt | Passende Baureihe | Begründung |
|---|---|---|
| XC-Rennen und schnelle Marathons | AMS ZERO99 | Wenig Gewicht, 100 mm Federweg hinten und direkte Beschleunigung |
| Sportliche Touren mit technischen Trails | AMS ONE11 | Mehr Reserven bei weiterhin effizienter Sitzposition |
| Lange Touren mit hohem Komfortanspruch | Stereo ONE22 | Tourenorientierte Abstimmung und ruhigeres Fahrverhalten |
| All-Mountain und anspruchsvolle Abfahrten | Stereo ONE44 oder Modell mit mehr Federweg | Stabilere Auslegung für gröberes Gelände |
Ist der Hinterbau das entscheidende Unterscheidungsmerkmal?
Ein detaillierter Vergleich der Rahmenkinematik zeigt den Unterschied: Das AMS nutzt einen Zero-Pivot-Hinterbau, während am Stereo ein Viergelenker zum Einsatz kommt. Der Hersteller stimmt die Lage der Drehpunkte auf den jeweiligen Einsatzzweck ab. Auch innerhalb der Stereo-Reihe unterscheiden sich Kinematik und Abstimmung je nach Modell.
Für die Kaufentscheidung sind Federweg, Geometrie, Reifen und Gesamtgewicht daher aussagekräftiger als eine vereinfachte Einteilung nach der Zahl der Gelenkpunkte. Zwei Bikes mit einer ähnlichen Hinterbaukonstruktion können sich deutlich unterschiedlich fahren, wenn Dämpferabstimmung, Übersetzungsverhältnis und Rahmengeometrie voneinander abweichen.
Wie spart die C:68X Carbon-Technologie Gewicht?
Der Rahmen beeinflusst das Gewicht eines Race-Fullys besonders stark. Cube nutzt bei den aktuellen AMS-Modellen C:68X Carbon und das Advanced Twin Mold Verfahren. Dabei werden Fasertyp, Faserwinkel und Materialmenge an die Belastung der jeweiligen Rahmenzone angepasst. Stark beanspruchte Bereiche erhalten eine andere Faseranordnung als Flächen, die geringeren Kräften ausgesetzt sind.
Die Zahl 68 geht auf einen hohen Faseranteil von 68 Prozent und einen entsprechend reduzierten Harzanteil zurück. C:68X entwickelt dieses Materialkonzept weiter. Cube verwendet je nach Rahmenbereich unterschiedliche Faserarten und richtet sie passend zur erwarteten Belastung aus. Dadurch muss der Rahmen nicht überall mit denselben Wandstärken und zusätzlichen Verstärkungen gebaut werden.
- Ein hoher Faseranteil reduziert die Menge an vergleichsweise schwerem Harz im Verbundwerkstoff.
- Belastungsgerecht ausgerichtete Fasern sparen Material an weniger beanspruchten Stellen.
- Das Advanced Twin Mold Verfahren hält die Carbonlagen während des Aushärtens in der vorgesehenen Position.
- Präzise gefertigte Übergänge verringern den Bedarf an zusätzlichen Hülsen und Verstärkungselementen.
- Unterschiedliche Faserarten ermöglichen eine gezielte Abstimmung von Steifigkeit und Nachgiebigkeit.
Cube gibt für die aktuellen Rahmen des AMS ZERO99 und AMS ONE11 jeweils ungefähr 1.600 Gramm an. Das vollständige AMS ZERO99 C:68X SLT 29 liegt in der Serienausstattung bei rund 10,2 Kilogramm. Das AMS ONE11 C:68X TM 29 wiegt mit kräftigerem Fahrwerk, breiteren Reifen und trailorientierten Komponenten etwa 12,4 Kilogramm. Die Werte können je nach Größe und Ausstattung abweichen.
Warum beschleunigt ein leichtes Fully schneller?
Beim Beschleunigen muss der Fahrer die Masse des gesamten Bikes in Bewegung setzen. Weniger Gewicht macht sich deshalb bei Antritten aus engen Kurven und bei wechselndem Tempo bemerkbar. Leichte Laufräder und Reifen haben zusätzlich Einfluss, weil ihre rotierende Masse wiederholt beschleunigt werden muss.
Am Anstieg reduziert ein niedriges Systemgewicht die Arbeit, die Fahrer und Bike gegen die Schwerkraft leisten müssen. Dieser Vorteil summiert sich auf langen Rennen mit vielen Höhenmetern. Ein leichter Rahmen allein macht ein Bike jedoch noch nicht schnell. Sitzposition, Reifenrollwiderstand, Fahrwerksabstimmung und körperliche Leistung beeinflussen das Ergebnis ebenfalls.
Wie groß ist der Unterschied zu C:62 Carbon?
C:62 Carbon nutzt ebenfalls eine präzise Monocoque-Fertigung und ist für leichte, belastbare Rahmen ausgelegt. C:68X erlaubt Cube eine noch gezieltere Materialauswahl und Faserorientierung. Eine allgemeingültige Gewichtsersparnis in Prozent lässt sich daraus nicht ableiten. Das tatsächliche Rahmengewicht hängt von Geometrie, Federweg, Lagerung und Sicherheitsreserven ab.
Für die Praxis zählt das vollständige Bike. Ein C:68X Rahmen kann durch schwere Laufräder oder robuste Reifen einen Teil seines Gewichtsvorteils verlieren. Umgekehrt kann ein sinnvoll ausgestattetes C:62 Bike leichter sein als ein C:68X Modell mit massiveren Trail-Komponenten. Vergleiche deshalb immer das angegebene Komplettgewicht in der passenden Rahmengröße.

Welches Cube Bike eignet sich am besten für Cross-Country?
Wer ein Fullsuspension-Bike für Cross-Country sucht, sollte zuerst das Cube AMS ZERO99 betrachten. Sein geringer Federweg, die leichte Rahmenkonstruktion und die sportliche Sitzposition passen zu Rennen, schnellen Trainingsrunden und Marathon-Distanzen. Das Fahrwerk erhöht die Traktion auf Wurzeln und Steinen, ohne den direkten Charakter eines Race-Bikes stark zu verwässern.

Das AMS ONE11 ist die bessere Wahl, wenn die Strecke technisch anspruchsvoller wird. Es eignet sich für Fahrer, die längere Abfahrten, steile Passagen und gröbere Trails in ihre Cross-Country-Runden integrieren. Gegenüber dem ZERO99 kostet die stabilere Ausstattung Gewicht, bietet aber mehr Kontrolle und reduziert die körperliche Belastung auf unruhigem Untergrund.
Für glatte und wenig technische Kurse bleibt das Cube Phenix C:68X eine Alternative. Als Hardtail verzichtet es auf einen Dämpfer und die Lager des Hinterbaus. Das spart Gewicht und Wartungsaufwand. Auf Wurzelteppichen oder langen, steinigen Abfahrten verlangt ein Hardtail allerdings mehr Fahrtechnik und belastet den Fahrer stärker. Das AMS ZERO99 ist sinnvoller, sobald Traktion und Entlastung durch den Hinterbau einen größeren Zeitgewinn versprechen.
| Streckentyp | Empfehlung |
|---|---|
| Glatter Kurs mit langen Anstiegen und wenig technischen Passagen | Cube Phenix C:68X |
| Klassischer XC-Kurs mit Wurzeln, Steinen und kurzen Abfahrten | Cube AMS ZERO99 |
| Technischer XC-Kurs mit steilen und ruppigen Trail-Passagen | Cube AMS ONE11 |
| Tourenorientierte Nutzung ohne Rennfokus | Cube Stereo ONE22 |
So stellst du das Fahrwerk deines Cube AMS ein
Ein passendes Fahrwerk-Setup beginnt mit dem Negativfederweg, dem sogenannten SAG. Er beschreibt, wie weit Gabel und Dämpfer unter dem Gewicht des fahrbereiten Fahrers einfedern. Zum Fahrergewicht gehören Schuhe, Helm, Kleidung, Trinkrucksack und alle Gegenstände, die du gewöhnlich mitführst. Das Körpergewicht allein reicht deshalb nicht als Grundlage.
Der Luftdruck ist nur ein Startwert. Zwei Fahrer mit gleichem Gewicht können wegen ihrer Sitzposition und ihres Fahrstils unterschiedliche Einstellungen benötigen. Nutze zuerst die Druckempfehlung des jeweiligen Fahrwerksherstellers. Die Kennzeichnung an der Gabel oder die Seriennummer des Bauteils hilft dabei, die passende Ausgangseinstellung zu finden. RockShox und Fox geben modellabhängige Werte vor.
Fahrwerk in sieben Schritten abstimmen
- Prüfe den Reifendruck und stelle das Bike auf einen ebenen Untergrund. Öffne die Druckstufendämpfung und deaktiviere den Lockout an Gabel und Dämpfer.
- Ziehe deine vollständige Fahrbekleidung an. Nimm auch Trinkflasche, Werkzeug und Rucksack mit, wenn du diese Gegenstände gewöhnlich auf Touren oder im Rennen trägst.
- Stelle den vom Komponentenhersteller empfohlenen Ausgangsdruck mit einer Dämpferpumpe ein. Bewege Gabel und Dämpfer anschließend mehrmals langsam durch einen Teil des Federwegs, damit sich positive und negative Luftkammer ausgleichen.
- Schiebe den Gummiring an der Gabel bis zur Staubdichtung. Am Dämpfer setzt du den Ring an die Dichtung des Luftkörpers.
- Steige vorsichtig auf das Bike und nimm deine normale Fahrposition ein. Eine zweite Person kann das Rad halten. Vermeide starkes Wippen, weil dies die Messung verfälscht.
- Steige langsam ab und miss den Abstand zwischen Dichtung und Gummiring. Vergleiche den Wert mit dem nutzbaren Hub des jeweiligen Bauteils.
- Erhöhe den Luftdruck, wenn der SAG zu groß ist. Reduziere ihn, wenn das Fahrwerk kaum einfedert. Wiederhole den Vorgang, bis der Zielbereich erreicht ist.
Welcher SAG passt zum AMS?
Bei einer Federgabel liegt ein üblicher Ausgangsbereich häufig zwischen 15 und 20 Prozent. Für einen Dämpfer kommen je nach Modell, Herstellerfreigabe und Einsatzzweck ungefähr 20 bis 30 Prozent infrage. Die konkrete Anleitung des eingebauten Fox- oder RockShox-Bauteils hat Vorrang. Miss den SAG am Hub der Gabel beziehungsweise am Kolbenhub des Dämpfers, nicht am Federweg des Hinterrads.
Das ZERO99 verträgt für Rennen eine straffere Abstimmung, solange das Hinterrad auf Wurzeln und losem Boden nicht an Traktion verliert. Beim ONE11 darf das Fahrwerk sensibler ansprechen. Zu viel SAG lässt das Bike allerdings tief im Federweg stehen. Dadurch verändert sich die Geometrie, und das Fahrwerk kann bei stärkeren Schlägen zu früh durchschlagen.
| Einsatz | Abstimmung | Fahrgefühl |
|---|---|---|
| XC-Rennen | Weniger SAG innerhalb des freigegebenen Bereichs | Straffer, direkter und mit weniger Bewegung beim Pedalieren |
| Marathon und Training | Mittlerer Bereich der Herstellervorgabe | Ausgewogen zwischen Effizienz und Komfort |
| Technische Trail-Tour | Mehr SAG innerhalb des freigegebenen Bereichs | Sensibleres Ansprechen und mehr Traktion |
Zugstufe und Druckstufe fein einstellen
Die Zugstufe bestimmt, wie schnell das Fahrwerk nach einem Schlag ausfedert. Eine zu schnelle Zugstufe lässt das Bike unruhig wirken. Das Hinterrad kann nach einem Hindernis springen, und die Front fühlt sich in schnellen Kurven nervös an. Drehe den Regler in diesem Fall schrittweise in Richtung einer langsameren Rückstellung.
Eine zu langsame Zugstufe verhindert, dass sich das Fahrwerk zwischen mehreren Schlägen vollständig erholt. Es sinkt auf Wurzelfeldern zunehmend tiefer ein und fühlt sich hart an, obwohl genügend SAG eingestellt wurde. Öffne die Zugstufe dann klickweise. Ändere immer nur einen oder zwei Klicks und fahre dieselbe kurze Teststrecke erneut.
Die Druckstufe beeinflusst, wie stark sich das Fahrwerk gegen das Einfedern abstützt. Für die Grundeinstellung sollte sie offen oder in der vom Hersteller empfohlenen Mittelposition stehen. Nutze eine feste Stellung auf glatten Anstiegen sparsam. Vor einer Abfahrt muss das Fahrwerk wieder frei arbeiten können.
Notiere Luftdruck, SAG und Klickzahl für Gabel und Dämpfer. So kannst du nach Wartungsarbeiten zur bekannten Einstellung zurückkehren. Wenn der korrekte SAG erreicht ist, das Fahrwerk aber häufig durchschlägt, können Volumenspacer oder eine stärkere Druckstufendämpfung helfen. Solche Änderungen sollten zur jeweiligen Gabel oder zum Dämpfer passen.
Häufige Fragen zum Cube AMS
Wie viel Federweg hat das Cube AMS?
Das aktuelle Cube AMS ZERO99 besitzt 100 mm Federweg am Hinterbau und 110 mm an der Federgabel. Das Cube AMS ONE11 bietet 110 mm hinten und 120 mm vorn. Damit deckt die Serie den Bereich von Cross-Country bis Down-Country und Trail ab. Die genaue Ausstattung kann sich zwischen Modelljahren und Varianten unterscheiden.
Ist das Cube AMS für Trails geeignet?
Ja. Das AMS ZERO99 eignet sich für schnelle Cross-Country-Trails und verlangt auf grobem Untergrund eine präzise Linienwahl. Das AMS ONE11 ist die trailorientierte Variante. Es besitzt mehr Federweg als das ZERO99, breitere Reifen, eine versenkbare Sattelstütze und ein auf Kontrolle ausgelegtes Cockpit. Für große Sprünge, Bikepark-Strecken und Enduro-Einsätze sind Modelle mit mehr Federweg vorgesehen.
Warum ist das Cube AMS so leicht?
Dank des C:68X Carbonrahmens und des Zero-Pivot-Hinterbaus ist das Bike extrem leicht. Die Einsparung von Gelenkpunkten, die belastungsgerechte Faseranordnung und die auf den Einsatzzweck reduzierte Konstruktion begrenzen das Gewicht. Cube gibt für die aktuellen AMS-Rahmen ungefähr 1.600 Gramm an. Leichte Laufräder, Race-Reifen und gewichtsoptimierte Antriebskomponenten senken bei den hochwertigeren ZERO99-Ausstattungen auch das Gesamtgewicht.
Was ist der Unterschied zwischen Cube AMS 100 und ONE11?
Ältere AMS-100-Modelle und das heutige AMS ZERO99 folgen dem klassischen Cross-Country-Konzept mit rund 100 mm Federweg am Heck. Das AMS ONE11 besitzt 110 mm hinten und 120 mm vorn. Das ONE11 bietet einen längeren Reach, einen flacheren Lenkwinkel und mehr Reserven. Es fährt sich stabiler auf technischen Trails, während das raceorientierte Modell leichter sowie direkter beschleunigt.
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